Genf verbietet indirekt das Tragen von Burkinis in Schwimmbädern

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Genf erlässt eine neue Kleiderordnung für Schwimmbäder. Damit werden Burkinis indirekt verboten.

    Burkini Genf Gesetz
    In Genf sind seit Samstag lange Badekleider verboten. Das neue Gesetz richtet sich gegen Burkinis (im Bild) – betroffen sind aber auch langärmelige UV-Shirts. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Burkinis sind in Genfer Schwimmbädern verboten.
    • Ein neues Gesetz schreibt vor, dass die Badi-Kleidung die Armee freilassen muss.
    • Damit wird der Burkini verboten, ohne explizit erwähnt zu werden.

    Genf erlässt ein Gesetz für Schwimmbäder und öffentliche Bäder, um das Tragen des Burkini zu verbieten. Das neue Gesetz, das am Donnerstagabend von der rechten Mehrheit im Grossen Rat verabschiedet wurde, nennt diese Kleidung allerdings nicht ausdrücklich.

    Das neue Gesetz sieht vor, dass in Schwimmbecken ausschliesslich ein- oder zweiteilige Badeanzüge erlaubt sind, deren maximale Länge bis über die Knie reicht und die die Arme frei lassen.

    Damit werden Burkinis de facto ausgeschlossen, so wie es ein Gesetzesentwurf der SVP vorsah, der diese Kleidung unter Strafe stellen sollte.

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