Airbus litt stark unter der Corona-Krise. Der Flugzeughersteller plant eine Rekord-Produktion von Jets. Auch an der Börse soll es bergauf gehen.
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Ein Flugzeug des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Airbus (Archiv). - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Airbus erholt sich vom Einschlag der Corona-Pandemie.
  • Experten sehen gute Zeiten für die Aktie des Flugzeugherstellers.
  • Dieser will die Produktion seiner Jets hochfahren.

Die Corona-Pandemie traf Airbus als Flugzeughersteller hart. Das europäische Unternehmen mit Sitz im französischen Toulouse kann sich jedoch erholen.

Für die kommenden Jahre hat der weltweit grösste Flugzeughersteller einiges vor. Experten vermuten deshalb Gutes für die Airbus-Aktie.

Airbus bald mit Produktionsrekord?

Gut aus Sicht des Dax-Konzerns ist die steigende Nachfrage, speziell bei Mittelstreckenflieger. Während Langstreckenflugzeuge derzeit weniger benötigt werden, kann Airbus mehr auf seine A320neo-Familie setzen.

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Ein Airbus A320neo der Lufthansa setzt vor dunklen Wolken zum Landeanflug auf den Flughafen Frankfurt an. - Keystone

Derzeit werden davon bereits 45 Flieger pro Monat produziert. Im Sommer 2023 sollen es dann gar rekordbrechende 65 Jets sein. Zwei Jahre später 75.

Gute Prognosen für die Aktie an der Börse

Wie «airliners.de» berichtet, haben nun elf der von dpa-AFX erfassten Analysten ihre Einschätzung im letzten Monat erneuert. Grund war die Vorlage der guten Neunmonatszahlen Ende November.

Der Kauf der Aktie wird mittlerweile von zehn der Analysten empfohlen. Dem Papier wird durchschnittlich ein Kursziel von über 141 Euro zugeschrieben. Das würde zugleich einen neuen Rekordwert bedeuten. Dieser wurde zuletzt unmittelbar vor der Pandemie, im Januar 2020, mit 139,40 Euro an der Frankfurter Börse, realisiert.

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