Amazon baut weitere 16'000 Arbeitsplätze ab

Melisa Zec
Melisa Zec

USA,

Amazon kündigt den Abbau von rund 16'000 Arbeitsplätzen an. Der Konzern reagiert damit auf den KI-Boom in Verwaltung und Bürokratie.

Amazon 16'000
Amazon streicht weltweit erneut massiv Stellen. Rund 16'000 Personen werden ihren Job verlieren. (Symbolbild) - keystone

Der weltgrösste Onlinehändler hat die zweite Entlassungswelle innerhalb von drei Monaten verkündet. Dies folgt auf 14'000 gestrichene Stellen aus dem Vorfeld, wie das «Handelsblatt» berichtet.

Vizepräsidentin Beth Galetti erläuterte die Massenentlassungen in einem ausführlichen Blogbeitrag für Mitarbeiter. Sie betonte den strategischen Fokus auf Effizienzsteigerung durch Technologie.

Vorstandschef Andy Jassy hatte bereits im Vorjahr vor Belegschaftsreduktionen gewarnt. Der Pandemie-Boom hatte die Hierarchien unnötig aufgebläht, heisst es.

Gründe: KI ersetzt Verwaltungsjobs

Amazon setzt verstärkt auf Künstliche Intelligenz, um bürokratische Prozesse zu automatisieren. Dadurch sollen Hierarchien flacher und Entscheidungen schneller werden, so der «Tagesspiegel».

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KI-Tools übernehmen Routineaufgaben in der Verwaltung, was manuelle Positionen überflüssig macht. Der Konzern zielt auf eine schlankere Organisation mit mehr Eigenverantwortung ab.

Galetti hob hervor: «Wir haben daran gearbeitet, unsere Organisation zu stärken, indem wir Hierarchiestufen reduziert, die Eigenverantwortung erhöht und Bürokratie abgebaut haben.»

Zuvor 14'000 Jobs bei Amazon abgebaut

Die Kündigungen treffen primär Bürojobs in Verwaltung, Personal und Recht. Lager- und Logistikmitarbeiter bleiben laut «Joyn» von den Massenentlassungen verschont.

Amazon beschäftigte Ende September 2025 noch 1,58 Millionen Menschen weltweit insgesamt. Zuvor waren im Dezember 14'000 Jobs abgebaut worden, was die Dringlichkeit des Sparkurses unterstreicht.

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Amazon beschäftigte Ende September 2025 noch 1,58 Millionen Menschen weltweit insgesamt. Es werden nun weitere 16'000 Jobs abgebaut. - keystone

Betroffene in den USA erhalten 90 Tage für die Suche nach internen Positionen. Danach winken Abfindungen, Gesundheitsversicherung und Karriereberatung, so das «Handelsblatt».

Vergleichbare Strategien bei anderen Tech-Riesen

Tech-Riesen wie Meta, Microsoft und Google setzen vergleichbare Strategien um. Sie schneiden laut dem «Marketscreener» ebenfalls in der Belegschaft, um KI-Potenziale auszuschöpfen.

In der kommenden Woche wird Amazon die Ergebnisse seines Quartalsberichts veröffentlichen.

Kommentare

User #1473 (nicht angemeldet)

Ich bin so froh, dass ich diesem Ausbeuter nie etwas abgekauft habe und es auch in Zukunft unterlasse.

User #2302 (nicht angemeldet)

Böse KI klingt viel besser wie Dividenden geilheit...LOL LOL

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