Zwei Filialen: Vegane Bäckerei «Bakery Bakery» kommt nach Luzern
Die vegane Berner Bäckerei-Kette «Bakery Bakery» ist auf Wachstumskurs. Schon bald sollen zwei neue Filialen in der Nähe des Luzerner Bahnhofs eröffnen.

Die vegane Berner Bäckerei-Kette «Bakery Bakery» boomt. Zuletzt wurden gleich mehrere neue Filialen eröffnet. Mittlerweile ist die Bäckerei in den Städten Bern, Basel, Winterthur und Zürich vertreten.
Dass es derzeit gut läuft, bestätigt Co-Founder Kevin Schmid gegenüber Nau.ch: «Natürlich ist die Anzahl Standorte eine wichtige Kennzahl. Noch wichtiger ist aber, dass wir unserer Vision näherkommen: Verantwortungsvollen Konsum zugänglicher zu machen.»
Wachstum habe viele Faktoren, die als Unternehmen Spass machen und das Team motivieren würden.

Und Schmid verrät: Es stehen weitere Neueröffnungen an.
«In der Nähe des Luzerner Bahnhofs eröffnen wir gleich zwei Filialen, die erste am 5. Februar an der Bürgenstrasse 10», erzählt der Berner. «In den letzten Jahren wurden wir immer wieder gefragt, ob wir nicht nach Luzern kommen. Irgendwann dachten wir: Wenn, dann richtig.»
Zudem seien noch weitere Standorte in der Schweiz in Planung. «Aber da ist noch nichts spruchreif», so Schmid.
Übrigens: Die allermeisten Kundinnen und Kunden der «Bakery Bakery»-Filialen leben überhaupt nicht vegan.
«Veganerinnen und Veganer sind sogar unser kleinster Kundenstamm», sagt Schmid zu Nau.ch. «Wir befürworten den veganen Lebensstil, aber wünschen uns natürlich auch nicht-vegane Kundschaft, die einfach kommt, weil die Produkte gut sind. Die Leute kommen, weil wir gute Gipfeli haben – nicht, weil sie vegan sind.»
«Vegan» aus Logo entfernt
Mittlerweile wurde sogar das Wort «vegan» aus dem Logo entfernt. «Vegan ist für uns selbstverständlich geworden. Wir sind eine klassische Bäckerei, die halt vegan ist und nicht jeden Trend mitmacht», erklärt Schmid.
Entscheidend sei, dass die Leute wegen der Produktqualität, des Ambientes und des Vertrauens kommen.
Und Schmid weiter: «Gleichzeitig ist der Begriff leider negativ aufgeladen und triggert viele. Bezeichnungen wie ‹Hipster-› oder ‹Sozi-Bäckerei› haben uns zwar nicht unbedingt geschadet, schrecken aber gewisse Menschen ab.»








