Frauenstreik

Zürcherinnen fordern lautstark Anerkennung der Care-Arbeit

Keystone-SDA
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Zürich,

Tausende Frauen haben am Sonntag in Zürich bei brütender Hitze für die Anerkennung der Care-Arbeit demonstriert. Sie forderten unter anderem eine gerechtere Verteilung der unbezahlten, oft unsichtbaren Arbeit.

Frauenstreik
Heute ist feministischer Streiktag. - keystone

Gerade an Sonntagen werde eine «unglaubliche Menge» an unbezahlter Care-Arbeit geleistet, so die Organisatorinnen. Darum setzen sie dieses Jahr den Fokus auf oft «unsichtbare, feminisierte, prekarisierte und doch systemrelevante Arbeit», wie sie in einer Medienmitteilung schrieben.

Das Feministische Streikkollektiv stellte drei Forderungen auf: kostenlose Gesundheitsversorgung für alle, Arbeitszeitverkürzung auf 25 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich und die «Vergesellschaftung des Wohnraums».

Der «Feministische Aktionstag» startete bereits am Nachmittag auf dem Kasernenareal mit Kinderprogramm, Konzerten und Reden.

Die eigentliche Demo begann um 17 Uhr beim Helvetiaplatz. Die Route führte quer durch die Stadt via Bahnhofstrasse und Langstrasse und endete schliesslich wieder beim Helvetiaplatz. Unterwegs stand eine Schweigeminute sowie ein «Erschöpfungsmoment» auf dem Programm, bei dem sich die Demonstrantinnen für fünf Minuten auf den Boden legten. «Wir sind müde und erschöpft», hiess es.

Die Afterparty fand in der Zentralwäscherei statt. Dort gab es nach dem Ja zur Verlängerung der Zwischennutzung gleich doppelt Grund zum Feiern.

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Kommentare

User #2520 (nicht angemeldet)

Das ist also Freilandhaltung?

User #3087 (nicht angemeldet)

Nicht jede Arbeit kann oder muss bezahlt werden. Vor allem nicht wenn es um die Familie geht.

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