Dieses Jahr konnte das Zürcher Weihnachtsdorf nach einigem Hin und Her doch noch stattfinden. Die Verantwortlichen freuts, auch wenn die Pandemie spürbar ist.
Katja Weber zieht ein Fazit zum Weihnachtsmarkt Zürich. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Zürcher Weihnachtsdorf durfte dieses Jahr wieder öffnen und der Andrang war gross.
  • Trotzdem bleibt das Coronavirus spürbar.
  • Die Organisatoren sind zufrieden, verzeichneten aber trotzdem weniger Besucher als sonst.

Trotz steigenden Fallzahlen und den damit einhergehenden Schutzkonzepten verzaubert das Zürcher Weihnachtsdorf nun seit gut einem Monat wieder seine Besucher.

Weihnachtsdorf
Das Weihnachtsdorf in Zürich ist bei der Bevölkerung sehr beliebt. - Keystone

Nachdem der beliebte Event letztes Jahr wegen dem Coronavirus pausieren musste, verbreitet es diesen Advent mit Glühwein und Lichterketten wieder festliche Stimmung.

Lange Schlangen und zufriedene Organisatoren

Ein Augenschein vor Ort zeigt: Gerade jetzt, kurz vor den Festtagen, ist der Andrang gross. Die Menschen stehen fast ganztags in einer langen Schlange vor dem Eingang an. «Erfolg ist bei so einem Event immer schwer zu bemessen, aber ja, wir sind sehr zufrieden», sagt Katja Weber vom OK.

Der Aufbau war wegen der vorgegeben Schutzkonzepte dieses Jahr komplizierter als sonst. - Nau.ch/Drone-Air-Media.ch

Von einem Besucherrekord kann aber dennoch nicht gesprochen werden. Dadurch, dass das Dorf pandemiebedingt kleiner war und die aufwändigen Eingangskontrollen den Durchlauf bremsten, gehen die Organisatoren sogar von einem eher unterdurchschnittlichen Jahr aus.

Man sei aber sehr glücklich über den letzten Monat, so Weber. Immerhin sei relativ lange unklar gewesen, ob das Dorf überhaupt aufgebaut werden könne. «Es gab eigentlich gar keine Basis oder Grundlage für eine Planung», so die Organisatorin.

Mögen Sie Glühwein?

Auch die Umsetzung der Schutzkonzepte, die sich teils gar während dem Event noch geändert hatten, war eine grosse Herausforderung. Am schlimmsten sei es halt immer, wenn man Leute abweisen müsse. «Als Organisator bricht dir das das Herz», meint Weber.

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