Wetter-Warnung: Morgen startet die «extreme Hitzewelle»
Bereits die vierte Hitzewelle in diesem Jahr rollt auf die Schweiz zu. Ab Mittwoch kratzt das Thermometer an der 40-Grad-Marke. Alles dazu im Ticker von Nau.ch.

Die kurze Wetterberuhigung ist vorbei: Ab Mittwoch wird die Schweiz von einer nächste Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 39 Grad heimgesucht. Der Höhepunkt wird am Donnerstag erwartet.
Besonders in Städten und an grossen Seen werden mehrere Tropennächte erwartet. Vielerorts sind sogar neue Hitzerekorde aus dem Jahrhundertsommer 2003 in Reichweite.
Eine Abkühlung ist laut aktuellen Wettermodellen frühestens in der zweiten Augustwoche möglich, wobei die Temperaturen auch dann sommerlich bleiben dürften. Böden und Gewässer geraten zunehmend unter Druck, da weiterhin kein Regen in Sicht ist.
Der Bevölkerung wird geraten, sich vor der Hitze zu schützen. Insbesondere auf ältere Menschen, Kinder sowie Personen mit Vorerkrankungen sollte besonders geachtet werden.
Das Wichtigste gibt es hier im Nau.ch-Ticker:
Die Schweiz steht ab Morgen Mittwoch bis mindestens am 5. August vor einer extremen Hitzewelle. Das geht aus dem Naturgefahrenbulletin des Bundes von heute Dienstag, 11.00 Uhr, hervor.
In den tiefen Lagen unterhalb von 800 Metern herrscht mancherorts bereits am Dienstag grosse Gefahr (Warnstufe 4 von 5). Die Stufe 5 wird bei Hitze nicht erteilt, somit gilt lokal bereits die maximale Warnstufe.
Die intensivste Phase der Hitze wird von Mittwochmittag bis Freitag erwartet, bevor mögliche Gewitter am Freitag vorübergehend für eine Abschwächung sorgen könnten.

Erwartet werden Höchsttemperaturen von 32 bis 38 Grad sowie ungewöhnlich warme Nächte mit Tiefstwerten zwischen 19 und 23 Grad, wodurch ein erhöhtes Risiko für Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein besteht.
In leicht erhöhten Lagen auf der Alpensüdseite liegen die Tiefsttemperaturen bei 23 bis 24 Grad, wodurch die Voraussetzungen für Tropennächte gegeben sind.
MeteoSchweiz empfiehlt, ausreichend zu trinken, direkte Sonne und körperliche Belastungen während der heissesten Stunden zu meiden sowie Schatten und kühle Räume aufzusuchen.












