Wetter: Darum wird es jetzt wieder heiss
Heute wird es erneut heiss, obwohl die Luft vom Atlantik kommt. Das Hoch Thomas sorgt für die Aufwärmung der Luft. Ab Mittwoch kommt das herbstliche Wetter.

Das Wichtigste in Kürze
- Heute steigt das Thermometer erneut auf 30 Grad.
- Die Luft kommt aber aus eher kühleren Regionen über dem Atlantik.
- Durch das Hoch «Thomas» und die Sonne wird die Luft aber aufgewärmt.
Es ist September und dennoch werden heute, Freitag, Temperaturen von 31 Grad und mehr erwartet. In der Region Genf kann das Thermometer sogar auf 33 oder 34 Grad ansteigen.
Laut «SRF Meteo» gibt es drei Faktoren, die zu hohen Temperaturen führen können: die Herkunft der Luft, das Absinken der Luft und das Aufheizen der Luft.
Kommt die Luft aus einem heissen Gebiet wie beispielsweise Spanien oder Afrika, ist sie in der Regel bereits wärmer. Gibt es dann ein Hochdruckgebiet, sinkt sie in der Schweiz ab und erwärmt sich zusätzlich. Und wenn dann noch die Sonne scheint, wird sie vom Boden her nochmals erhitzt.
Die Luft, die heute zu uns kommt, kommt von Biskaya, dem Atlantik vor Frankreich. Zuvor befand sie sich vor Irland und über dem Atlantik zwischen Island und Kanada.
Diese Regionen sind nicht für warmes Wetter bekannt. Doch die Luft lag nicht direkt über dem Wasser des Atlantiks, sondern auf rund 2500 Meter Höhe.
Durch das Hoch «Thomas» sinkt sie langsam ab und erreicht am Freitag den Boden in der Schweiz. Und weil es heute wolkenlos ist, erwärmt die Sonne die Luft weiter.
Somit spielt die Herkunft der Luft im aktuellen Fall nur eine untergeordnete Rolle. Grund für die Hitze sind das Hoch «Thomas» und die Sonne.
Herbstliches Wetter ab Mittwoch
Am Samstag geht es mit warmem Wetter weiter, auch wenn es in der Deutschschweiz teils etwas bewölkt ist. Am Sonntag ist es erneut heiss mit bis zu 28 Grad.
Die kommende Woche beginnt erneut freundlich mit Temperaturen von maximal 29, respektive 27 Grad am Montag und Dienstag. Lokal sind erste Schauer möglich.
Am Mittwoch wird es dann etwas herbstlicher: Die Temperaturen steigen noch auf maximal 22 Grad auf der Alpennordseite. Zudem muss mit Wolken und Regen gerechnet werden.















