Waadt ermöglicht Impfen in Einkaufszentren

    Keystone-SDA
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    Lausanne,

    Waadtländerinnen und Waadtländer können sich künftig in Einkaufszentren gegen Covid-19 impfen lassen.

    Coronavirus
    Eine Person erhält eine Impfung. (Archiv) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Kanton Waadt kann man sich künftig in Einkaufszentren gegen Corona impfen lassen.
    • So sollen auch Personen, die bisher keine Chance auf eine Impfung hatten, dran kommen.

    Waadtländerinnen und Waadtländer können sich künftig in Einkaufszentren gegen Covid-19 impfen lassen. Zudem impfen mobile Teams Personen in bestimmten Stadtteilen. Im Visier hat der Kanton Menschen, die bisher noch keinen Zugang zur Impfung hatten, insbesondere die ausländische und benachteiligte Bevölkerung.

    «Wir werden direkt zu diesen Menschen gehen, um mit ihnen einen möglichen Impfstoff zu besprechen», sagte Denis Froidevaux, Leiter des kantonalen Krisenstabs, am Freitag vor der Medien.

    «Diese Impfeinrichtung wird mobil, flexibel und leicht sein. Wir bleiben einen halben Tag vor Ort, oder auch nur ein paar Stunden, je nachdem, wie viel los ist», fügte er hinzu.

    Diese neue Kampagne beginnt am kommenden Mittwoch und wird sich über zwei bis vier Wochen erstrecken. Im Einsatz stehen werden die mobilen Teams des Zivilschutzes, die unter Zelten oder in Bussen impfen.

    In Zusammenarbeit mit dem Labor für geografische Informationssysteme der ETH Lausanne wurden vorrangige Sektoren, insbesondere in den Ballungsräumen Lausanne und Yverdon, ermittelt.

    Im Kanton Waadt haben rund 410'000 Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten. Das Ziel, dass 70 Prozent der berechtigten Personen (16 Jahre und älter) geimpft werden, wird bald erreicht sein, so dass die Herdenimmunität erlangt werden kann«, sagte die Waadtländer Gesundheitsdirektorin Rebecca Ruiz (SP).

    Laut dem Präsidenten der Impfkommission, Oliver Peters, wurde im Kanton zum Höhepunkt der Kampagne 10'000 bis 12'000 Impfungen pro Tag« durchgeführt. Jetzt sinkt die Nachfrage. Die Impfzentren werden ihre Kapazität im Juli auf etwa 80 Prozent, im August auf 40 Prozent und im September auf 20 Prozent reduzieren.

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