Palästina-Aufmarsch bei Basketballmatch Schweiz-Israel verhindert

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Lausanne,

Palästina-Aktivistinnen und -Aktivisten wollten am Samstag zu einem Basketballmatch vordringen. Die Polizei hat sie gestoppt.

Palästina
Die Palästina-Flagge. - keystone

Rund 150 Pro-Palästina-Aktivistinnen und Aktivisten haben am Samstagabend an den Match der Schweiz gegen Israel bei der U-19-Weltmeisterschaft in Lausanne vordringen wollen. Die Polizei drängte sie unter dem Einsatz von Pfefferspray zurück.

Die Demonstrierenden versammelten sich ab 18.30 Uhr vor der Waadtländer Arena. Als sich die Anspielzeit näherte, begannen sie gegen die Sicherheitsabschrankungen zu drängen. Die Absperrungen bewachten Polizeikräfte in Einsatzmontur.

Polizei setzt Pfefferspray ein

Mehrmals versuchten die Demonstranten durchzubrechen, was die Polizei ihren Angaben vom Abend zufolge mit Pfefferspray abwehrte. Die Demonstationsteilnehmer riefen unter anderem «Keine Völkermörder in Lausanne» oder «Schweiz ist Komplizin». Zudem beschimpften sie Matchbesucherinnen und -Besucher beim Betreten der Arena.

Im Vorfeld hatten mehrere Organisationen zu der Kundgebung aufgerufen. Sie verlangten den Ausschluss Israels von der Basketball-Weltmeisterschaft der unter 19-Jährigen und allgemein von allen Sportanlässen. Das nächste Spiel Israels findet am Sonntag gegen Jordanien statt.

Kommentare

User #1116 (nicht angemeldet)

Sollen in Ihrem Land demonstrieren, geht mich nichts an.

Huldrych Ammann

BRAVO POLIZEI! Wir dürfen uns nicht ständig von ein paar gelangweilten Spinnern auf der Nase rumtrampeln lassen.

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