Ukraine Krieg

    Moskaus Statthalter meldet Einnahme von ukrainischem Luhansk

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    Russland,

    Seit mehr als drei Jahren führt Russland in der Ukraine einen brutalen Eroberungskrieg. Nun hat Moskau nach Angaben eines Regionalchefs ein wichtiges Etappenziel erreicht.

    Die Kämpfe in der Region Luhansk laufen seit mehr als drei Jahren. (Archivbild)
    Die Kämpfe in der Region Luhansk laufen seit mehr als drei Jahren. (Archivbild) - LIBKOS/AP/dpa

    Russland hat nach Angaben der Besatzungsbehörden die ostukrainische Region Luhansk vollständig erobert. Der Bericht über die vollständige Eroberung sei vor zwei Tagen gekommen, sagte der von Moskau eingesetzte Statthalter der Region, Leonid Passetschnik, im russischen Staatsfernsehen. Bislang gibt es dafür keine Bestätigung aus Kiew.

    Auch das Verteidigungsministerium in Moskau hat die vollständige Besetzung des Gebiets Luhansk bislang nicht gemeldet. In der Vergangenheit kam die offizielle Bestätigung aus Moskau aber meist kurz nach den Erfolgsmeldungen der örtlichen Besatzungsbehörden.

    Ukrainer stark unter Druck

    Die ostukrainische Region Luhansk war teilweise bereits 2014 unter die Kontrolle der von Moskau unterstützten Separatisten gelangt. Bei Kriegsausbruch gelang es den Russen innerhalb weniger Monate, den Grossteil der Region zu erobern. Bei ihrer Gegenoffensive im Herbst 2022 konnten die Ukrainer einige Landstriche im Norden von Luhansk zurückerobern. Zuletzt hielten sie allerdings nur noch ein Territorium von wenigen Quadratkilometern.

    Kremlchef Wladimir Putin beansprucht neben der bereits 2014 annektierten Krim die ukrainischen Gebiete Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson vollständig als russisches Territorium.

    Kommentare

    User #5646 (nicht angemeldet)

    Schmarotzkys Kartoffelgeschichten kann man nicht mehr glauben. Neuwahlen!

    User #4684 (nicht angemeldet)

    Putin hat etwas viel Schlimmeres für sein Land erreicht, als einen aussichtslosen Krieg anzufangen: Er hat Europa dazu gebracht, sich als militärisches Gegengewicht zu Russland zu organisieren. Deutschland will nun massiv aufrüsten; neue Formen der militärischen Beratung und Zusammenarbeit werden in ganz Europa erörtert; Finnland und Schweden sind der NATO beigetreten; der Brexit wurde durch ein bedeutendes Sicherheitsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU in den Hintergrund gedrängt. Inzwischen werden gewaltige Ressourcen mobilisiert, um Russland aus Europa fernzuhalten. Russlands einziger Weg zu einer zukünftigen Partnerschaft mit Europa besteht darin, den Krieg zu den Bedingungen der Ukraine zu beenden.

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