Volksinitiative

    Volksinitiative für selektionsfreien Sek-Übertritt gescheitert

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Die Volksinitiative für einen selektionsfreien Übertritt in die Sekundarstufe I ist in Bern nicht zustande gekommen.

    Primarschule
    Die schulische Selektion nach der 6. Klasse bleibt vorerst bestehen. (Symbolbild) - dpa

    Die Absicht der Initiantinnen und Initianten war es, die schulische Selektion in die 11. oder 12. Klasse zu verschieben.

    Für einen kleinen Verein mit 160 Mitgliedern sei die Initiative «eine Nummer zu gross» gewesen, teilte der Verein Volksschule ohne Selektion (VSoS) am Montag mit. Ihm hätten für das Sammeln der Unterschriften die aktiven Mitglieder gefehlt.

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    Viele Menschen seien bereit gewesen, die Initiative zu unterschrieben, hiess es in der Mitteilung. Gleichzeitig sei aber auch deutlich geworden, wie tief die Selektion in der Bevölkerung und bei vielen Lehrpersonen verankert sei.

    VSoS kämpft weiter gegen Schul-Selektion

    Der VSoS wird sich weiterhin für die Abschaffung der Selektion in der Volksschule einsetzen, wie er weiter schrieb.

    Gespannt blicke er insbesondere in den Kanton Tessin, der seit zwei Jahren im Rahmen eines Schulversuchs ein Modell ohne Selektion erprobe.

    Damit eine Initiative zustande kommt, müssen im Kanton Bern innert eines halben Jahres 15'000 Unterschriften gesammelt werden.

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    Kommentare

    User #1347 (nicht angemeldet)

    Etwas überraschend, aber ein positiver Entscheid. Es müssen nicht die LP21 Probleme der Unterstufe in die Sekundarstufe übernommen werden.

    Luxy-1

    Gut so, die Stärkerenn müssen sich schon oft genug den Schwächeren anpassen, während die Schwächeren so noch zusätzlichen Druck kriegen. Es sollte schon viel früher abstufungen geben, aber nach den verschiedenen Fächern aufgeteilt.

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