Gripen F erweitert Brasiliens moderne Kampfjetflotte

    Sandra Neumann
    Sandra Neumann

    Schweden,

    Mit dem Gripen F hat Saab erstmals die zweisitzige Variante seines Kampfflugzeugs präsentiert. Das Modell verbindet Ausbildung und Einsatz in einer Plattform.

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    Beim Rollout des Gripen F standen Vertreter von Saab und Brasiliens Luftstreitkräften gemeinsam auf der Bühne. - Saab

    Saab hat den ersten Gripen F am Unternehmensstandort im schwedischen Linköping offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Die neue Variante entstand im Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Hersteller und Brasilien.

    Der Rollout markiert einen weiteren wichtigen Schritt beim Ausbau des brasilianischen Gripen-Programms. Das Flugzeug ergänzt die bereits eingeführten einsitzigen Modelle und erweitert deren Einsatzspektrum.

    Wie «Cockpit» berichtet, verbindet der neue Jet Ausbildungsaufgaben mit vollwertigen militärischen Einsatzmöglichkeiten. Dadurch sollen Ausbildung und Einsatzvorbereitung enger miteinander verknüpft werden.

    Gripen F kombiniert Training und Einsatz

    Im Gegensatz zu klassischen Schulflugzeugen wurde der Zweisitzer von Beginn an für operative Aufgaben entwickelt. Beide Cockpits verfügen über Systeme, die auch bei realen Einsätzen und Missionen genutzt werden können.

    Ist der Gripen F ein wichtiger Schritt für Brasiliens Luftwaffe?

    Die zusätzliche Besatzungsposition eröffnet neue Möglichkeiten bei Ausbildung, Einsatzplanung und taktischer Zusammenarbeit. Gleichzeitig bleibt die Maschine vollständig mit den Fähigkeiten der übrigen Gripen-Flotte kompatibel.

    «Aerobuzz» verweist darauf, dass die zweisitzige Ausführung deutlich über die Rolle eines Trainingsflugzeugs hinausgeht. Die Variante wurde gezielt für anspruchsvolle militärische Aufgaben und komplexe Einsatzszenarien ausgelegt.

    Kooperation mit Brasilien

    Das Projekt gilt als Beispiel für die enge industrielle Zusammenarbeit zwischen Saab und brasilianischen Partnerunternehmen. Wichtige Teile der Entwicklung und Fertigung wurden gemeinsam mit brasilianischer Beteiligung umgesetzt.

    Brasilien übernimmt innerhalb des Programms eine zentrale Rolle bei Produktion, Technologietransfer und Know-how-Aufbau. Dadurch sollen langfristig eigene Fähigkeiten in der Luftfahrt- und Rüstungsindustrie gestärkt werden.

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    Mit dem Gripen F stärken Saab und Brasilien ihre Zusammenarbeit in der Luftfahrtindustrie. - Saab

    «Produktion.de» hebt insbesondere die industrielle Kooperation und die internationale Bedeutung des Programms hervor. Damit gewinnt das Projekt über die reine Entwicklung eines Kampfflugzeugs hinaus zusätzliche strategische Relevanz.

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    Kommentare

    User #2172 (nicht angemeldet)

    Ein cooler Kampf-Jet, schade ist das nicht zustande gekommen mit der Schweiz🤔Liebe Grüsse nach Schweden und Danke für den Gripen-Kalender den ich seit Jahren herhalte von Saab😘

    User #1433 (nicht angemeldet)

    User 2910 hat Recht: F35 stornieren (und Patriot ebenfalls) und Gripen kaufen. Da kriegt man viel mehr Gegenwert als bei den Amifliegern, die ja vielleicht gar nie geliefert werden und wenn dann viel teurer als abgemacht. Ganz generell gilt für mich: Solange dieser ignorante Präsident in den USA herumwütet, sollte man alle US-Produkte und Dienstleistungen boykottieren.

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