WEF

    Unzählige VIPs am WEF sorgen für hohe Sicherheitsanforderungen

    Die Anwesenheit von US-Präsident Donald Trump sorgt für eine hohe Teilnehmerzahl beim diesjährigen WEF in Davos. Noch nie zuvor waren so viele VIPs vor Ort.

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    Am diesjährigen WEF in Davos ist ein hohes Sicherheitsaufgebot notwendig. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am diesjährigen WEF in Davos werden so viele VIP's wie noch nie teilnehmen.
    • US-Präsident Donald Trumps Teilnahme führe zu einem riesigen Teilnehmerinteresse.
    • Für die erhöhten Sicherheitsmassnahmen gilt ein Kostendach von neun Milliarden Franken.

    Wegen der Teilnahme von US-Präsident Donald Trump am Weltwirtschaftsforum (WEF) reisen auch so viele VIP's nach Davos wie noch nie.

    Dies hat Auswirkungen auf die Sicherheit: Noch nie mussten die Einsatzkräfte so viele geschützte Personen bewachen. Ausserdem kommen zahlreiche Demos auf die Sicherheitskräfte zu.

    Trumps Teilnahme führe zu einem riesigen Teilnehmerinteresse, sagte der Gesamteinsatzleiter Walter Schlegel am Freitag vor den Medien in Davos. Noch nie hätten so viele VIPs mit Schutzverpflichtungen teilgenommen.

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    Am diesjährigen WEF in Davos werden so viele VIP's wie noch nie erwartet. - keystone

    Insgesamt reisen 123 Personen mit Schutzstatus nach Davos. 400 Gäste, darunter 64 Staats- und Regierungschefs, geniessen völkerrechtlichen Schutz – unter ihnen sechs der sieben G7-Spitzen.

    Der Personenschutz steht im Zentrum des Einsatzes. Zusätzlich sichern Polizistinnen und Polizisten aus der ganzen Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein Objekte und gewährleisten den reibungslosen Ablauf des WEF. Gleichzeitig müssen Meinungsäusserungen, insbesondere Demonstrationen, ermöglicht werden.

    Muss das WEF aus deiner Sicht in Davos stattfinden?

    Mit der Teilnahme des US-Präsidenten rechnet die Polizei mit mehr solcher Proteste. In Bern ist für Samstag eine unbewilligte Demonstration unter dem Titel «Smash WEF» angekündigt, am Montag folgt eine solche in Zürich.

    In Graubünden startet eine Protestwanderung für Klimagerechtigkeit, die am Sonntag in Davos in eine bewilligte Kundgebung der Juso mündet. Im Vorjahr wurden dabei mehrere Demonstrierende wegen Strassenblockaden festgenommen. Zudem seien «viele kleinere» Kundgebungen im Raum Davos zu erwarten, was erheblichen Mehraufwand verursache, so Schlegel.

    Erhöhte Terrorgefahr

    «Wir leben in stürmischen Zeiten», sagte Schlegel weiter. Die geopolitisch angespannte Lage wirke sich auch auf die Sicherheit aus. Die Terrorgefahr sei erhöht, ebenso die Risiken durch Cyberangriffe und Spionage.

    Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten verschärften auch das Sicherheitsumfeld der Schweiz, die Lage werde laufend neu beurteilt. Einer sicheren Durchführung des WEF stehe dennoch nichts im Weg.

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    Der Schutz von US-Präsident Donald Trump dürfte zusätzliche Kosten verursachen. - keystone

    Nach dem jüngsten Terrorangriff auf ein jüdisches Fest in Australien richteten sich die Sicherheitskräfte verstärkt auf Einzeltäter und Kleingruppen aus, die mit einfachen Mitteln Anschläge verüben könnten, sagte Schlegel vorgängig in einem Interview mit der Tageszeitung «Südostschweiz».

    Neben der Kantonspolizei sind der Nachrichtendienst des Bundes und der Bundessicherheitsdienst involviert. Auch Drohnen stellten eine potenzielle Gefahr dar. Seit rund zehn Jahren kommen am WEF Drohnenabwehrsysteme zum Einsatz, die laufend auf den neuesten Stand gebracht würden.

    Sicherheit kostet 9 Millionen

    Für die Sicherheitsmassnahmen gilt ein Kostendach von 9 Millionen Franken. Dieses sollte eingehalten werden können, sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten, so der Gesamteinsatzleiter.

    Der Schutz Trumps dürfte jedoch zusätzliche Kosten verursachen, auch wenn die US-Delegation mit eigenen Fahrzeugen und Helikoptern einen Teil der Sicherheit selbst übernimmt. Beim letzten WEF beliefen sich die Kosten auf knapp 9 Millionen Franken, 2024 waren es 7,71 Millionen.

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    Zum Sicherheitsaufgebot am WEF in Davos gehören auch bis zu 5000 Armeeangehörige. - keystone

    Die Finanzierung erfolgt zu 50 Prozent durch das WEF, zu 25 Prozent durch den Bund, zu 21,7 Prozent durch den Kanton Graubünden und zu 3,3 Prozent durch die Gemeinde Davos. Bei einer Überschreitung des Kostendachs beteiligt sich der Bund zusätzlich.

    Zum Sicherheitsdispositiv gehören auch bis zu 5000 Armeeangehörige. Sie sichern den Luftraum, führen Überwachungsflüge durch, transportieren geschützte Personen und unterstützen bei Boden- und Cyberaufgaben. Der Einsatz dauert bis spätestens 29. Januar, der Luftraum über Davos ist während des WEF nur eingeschränkt nutzbar.

    Rund 40 Treffen für vier Bundesräte geplant

    Auch vier Mitglieder des Bundesrates nehmen am WEF teil: Bundespräsident Guy Parmelin, Ignazio Cassis, Karin Keller-Sutter und Martin Pfister. Es dürften mindestens 40 bilaterale Treffen stattfinden, wie der Bund mitteilt.

    Kommentare

    User #3887 (nicht angemeldet)

    Trump's politischer Erfolg basiert auf Blablabal-Veranstaltungen von UNO, EU und WEF, um nur ein paar Wenige zu nennen..

    User #5037 (nicht angemeldet)

    Wenn um drei Uhr Nacht richtige Schafe auf der Weide laut blöken….wie man hört👂👂👂….. sollte ihr Hirte unbedingt nach ihnen schauen!!!!

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