UNO

Uno-Organisationen fordern Freilassung von Flüchtlingen

Keystone-SDA
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Genève,

Vier Uno-Organisationen haben die Freilassung von festgehaltenen Flüchtlingen gefordert. Ein Corona-Ausbruch in einem Lager hätte schlimme Folgen.

Lesbos flüchtlinge
Flüchtlings-Kinder stehen vor einem Zelt im Dorf Petra auf der nordöstlichen Ägäisinsel Lesbos. Foto: Panagiotis Balaskas/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Migranten und Flüchtlinge, die festgehalten werden, sollen freigelassen werden.
  • Das fordern vier Uno-Organisationen angesichts der Corona-Pandemie.
  • Ein Covid-19-Ausbruch in einem überfüllten Lager hätte schlimme Folgen.

Vier Uno-Organisationen haben angesichts der Coronavirus-Pandemie gemeinsam die Freilassung aller Flüchtlinge und Migranten gefordert, die in geschlossenen Einrichtungen oder bewachten Lagern festgehalten würden.

Ausbruch könnte schlimme Folgen haben

Die Situation für diese Menschen, die oft unter beengten und unhygienischen Zuständen festgehalten würden, sei besonders beunruhigend, hiess es am Dienstagabend in einer Mitteilung des Uno-Flüchtlingshilfswerks, der Internationalen Organisation für Migration, des Uno-Büros für Menschenrechte sowie der Weltgesundheitsorganisation.

APTOPIX Greece Turkey Migrants
Blick in das Flüchtlingslager Moria auf den griechischen Ägäis-Inseln. Hier ist die Gefahr um das Coronavirus wegen den schlechten Lebensbedigngungen noch viel gefährlicher als auf dem Festland. - keystone

«Hinsichtlich der tödlichen Konsequenzen, die ein Covid-19-Ausbruch haben könnte, sollten sie ohne Verzögerung entlassen werden.» Vor allem Kinder, deren Familien und jene, die ohne ausreichende gesetzliche Grundlage festgehalten werden, sollten sofort freigelassen werden.

Migranten sollen Zugang zu Gesundheitsversorgung haben

Es sei lebenswichtig, dass jeder, auch alle Flüchtlinge und Migranten, einen gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsversorgung haben und auch in die nationalen Antworten auf das Coronavirus eingeschlossen werden, «inklusive Prävention, Tests und Behandlung».

«Inklusion wird nicht nur die Rechte von Flüchtlingen und Migranten sondern auch die Gesundheitssysteme schützen und die globale Verbreitung von Covid-19 eindämmen», hiess es in der Mitteilung.

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