In der Schweiz kommen täglich neue Flüchtlinge vom Ukraine-Krieg an. Bei den Bundesasylzentren werden sie von Security-Mitarbeitenden beschützt.
Flüchtlinge werden im Zürcher Duttweilerareal von Security beschützt. - Nau.ch/Drone-Air-Media.ch
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Das Wichtigste in Kürze

  • Flüchtlinge aus der Ukraine werden in der Schweiz auch in Bundesasylzentren aufgenommen.
  • Dort werden sie von Security-Mitarbeitern beaufsichtigt.

Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht vor dem Ukraine-Krieg. Auch die Schweiz leistet ihren Beitrag und bietet Unterkünfte an.

Kommen die Flüchtlinge in der Schweiz an, werden sie auf die verschiedenen Bundesasylzentren verteilt. Eines davon steht in Zürich, auf dem Duttweilerareal.

Wie ein Augenschein vor Ort zeigt, sind rund um das Areal Security-Leute stationiert. «In jedem unserer Bundesasylzentren hat es Sicherheitsbeauftragte.» Das sagt Daniel Bach, Chef Information und Kommunikation beim Staatssekretariat für Migration (SEM).

Aufgaben der Security für Flüchtlinge vom Ukraine-Krieg vielfältig

Ihre Aufgaben seien vielfältig. «So zum Beispiel, die Ankommenden zu empfangen oder die Sicherheit innerhalb des Bundesasylzentrums zu gewährleisten.»

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Eine geflohene Familie aus der Ukraine im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen AR.
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Flüchtlinge vom Ukraine-Krieg stehen in der Warteschlange und warten auf die Registrierung vor dem Bundesasylzentrum Zürich.
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40'000 Flüchtlinge hat die Schweiz mittlerweile aufgenommen.
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Eine Obergrenze für die Aufnahme von Geflüchteten gibt es nicht.
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Ein junger Mann aus der Ukraine umarmt eine Bekannte am Hauptbahnhof Zürich.
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Zwei Frauen aus der Ukraine kommen am Hauptbahnhof Zürich an.

Hinzu komme die Aufgabe zu schauen, dass sich «keine unbefugten Personen ins Bundesasylzentrum begeben». Bach weiter: «Die Asylsuchenden sind ja dort, weil sie eine Verfolgung oder Bedrohung geltend machen und ihre Identität geschützt werden muss.»

Flüchtlinge vom Ukraine-Krieg froh über Security-Beistand

Dass Flüchtlinge durch die uniformierten Security-Mitarbeiter verunsichert oder verängstigt werden könnten, verneint Bach.

«Wir haben keine Hinweise darauf, dass sie auf die Vertriebenen aus der Ukraine abschreckend wirken. Die Sicherheitsmitarbeitenden sind ja nicht bewaffnet und auch sonst angewiesen, freundlich aufzutreten.»

Viele, die ankämen, seien froh, wenn sie jemand in Empfang nehme und sich um sie kümmere.

Macht Ihnen der Ukraine-Krieg Angst?

Aktuell stehen im Kanton Zürich rund 2000 freie Plätze für Flüchtlinge zur Verfügung. Neben den bereits bestehenden Asylunterkünften von Kanton und Gemeinden sind zahlreiche Angebote für private Unterkünfte eingereicht worden.

Die Kaserne in Bülach ZH beherbergt neu Flüchtlinge aus der Ukraine. - Nau.ch/Drone-Air-Media.ch

In der gesamten Schweiz haben bis zu 30'000 private Haushalte den Geflüchteten bereits eine Unterkunft angeboten. Bei den meisten Flüchtlingen handelt es sich um Frauen mit Kindern, die oft wenig Sprachkenntnisse ausser Ukrainisch besitzen.

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