Trump: Somalia ist kein richtiges Land

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Prättigau,

Somalia sei ein gescheiterter Staat – So äussert sich der US-Präsident Donald Trump in seiner Rede am WEF am Mittwoch in Davos.

Trump
Trump liess am WEF in Davos kein gutes Haar an Somalia. - keystone

US-Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos schwere Vorwürfe gegen Einwanderer aus Somalia und das ostafrikanische Land selbst erhoben. «Somalische Banditen» hätten in den USA 19 Milliarden US-Dollar durch Betrug ergaunert, behauptete Trump in Davos. «Sie haben sich als intelligenter erwiesen, als wir gedacht hätten. Wie können sie nach Minnesota hereinkommen und all dieses Geld stehlen?»

Die Situation im US-Bundesstaat Minnesota «erinnert uns daran, dass der Westen nicht einfach fremde Kulturen massenhaft importieren kann, die es nie geschafft haben, eine eigene, funktionierende Gesellschaft aufzubauen.» Somalia sei ein gescheiterter Staat – «kein Staat, keine Regierung, keine Polizei, kein Militär, gar nichts».

Trump stellt Migranten immer wieder pauschal als gefährliche Kriminelle dar und beleidigt sie rassistisch. Er nutzt dazu auch entmenschlichende Sprache.

Der US-Präsident griff zudem die US-Kongressabgeordnete Ilhan Omar persönlich an, die aus Somalia stammt. «Ilhan Omar spricht über die Verfassung – sie kommt aus einem Land, das gar kein richtiges Land ist – und will uns vorschreiben, wie wir Amerika regieren sollen. Damit kommt sie nicht mehr lange durch», sagte Trump.

Kommentare

User #3705 (nicht angemeldet)

Wenn wir in den Kommentaren solche aussagen machen würden , würden wir zensuriert!

User #3316 (nicht angemeldet)

Wie recht er hat.

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