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    Studie: Apothekenverkauf senkt die Risiken beim Cannabiskonsum

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Beratung zu Vapen und oraler Einnahme zeigt Wirkung. 71 Prozent der Teilnehmenden geben solche Tipps sogar an ihr Umfeld weiter.

    Studie Cannabis
    Der Verkauf von Cannabis in Berner, Bieler und Luzerner Apotheken begünstigt laut Studie einen risikoärmeren Konsum. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Cannabisverkauf in Apotheken begünstigt laut Studie risikoärmeren Konsum.
    • Fachkräfte beraten zu Vapen oder oraler Einnahme statt Rauchen.
    • Viele Teilnehmende geben solche Tipps auch an ihr Umfeld weiter.

    Der Verkauf von Cannabis in Berner, Bieler und Luzerner Apotheken begünstigt einen risikoärmeren Konsum. Das zeigt eine wissenschaftliche Zwischenauswertung des Pilotprojekts, welche die drei Städte am Montag in Bern präsentierten.

    An der Script-Studie der Universitäten Bern und Luzern nehmen 1177 Personen teil. In den neun beteiligten Apotheken informieren Fachkräfte die Kundschaft über schadensminimierende Konsumformen wie das Vapen oder die orale Einnahme statt des Rauchens. 71 Prozent der Befragten gaben solche Tipps an ihr Umfeld weiter.

    Höhere Preise sollen Jugendliche schützen

    Die Preise liegen leicht über dem Schwarzmarkt, was unter anderem die Beratung finanziert. Während Ältere die Preise akzeptieren, reagieren 18- bis 25-Jährige empfindlicher. Die Studienleitung sieht darin eine wirksame Massnahme zum Jugendschutz.

    Soll Cannabis in der Schweiz reguliert über Apotheken verkauft werden?

    Zudem gibt es laut den Behörden keine Vorfälle wie etwa der Verkauf an Dritte oder der Konsum im öffentlichen Raum. Das Pilotprojekt der drei Städte läuft seit 2024 und wurde zuletzt bis Oktober 2028 verlängert.

    Die vorliegenden Erkenntnisse stützen aus Sicht der Städte die Arbeiten an einem eidgenössischen Gesetz für den geregelten Zugang zu Cannabis.

    Pilotprojekte laufen zurzeit auch in Zürich, Basel, Lausanne, Genf und in den Kantonen St. Gallen und Baselland.

    Kommentare

    User #1888 (nicht angemeldet)

    Ohne ein Arzt Rezept das man nicht bekommt , geht da gar nichts.

    User #1430 (nicht angemeldet)

    Dafür gibt es aber den Apothekerpreis 100%!

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