Steinmeier: Mehr gegen Gefahr durch Klimawandel in Alpen tun
In den europäischen Alpen muss nach Auffassung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mehr zum Schutz der Bevölkerung vor Erdrutschen und Murenabgängen getan werden. Solche Ereignisse müssten nicht immer die Ausmasse wie jetzt in Nepal oder im vergangenen Jahr in Blatten in der Schweiz haben. Sie würden in Zukunft aber verstärkt vorkommen.

Steinmeier hatte zuvor zusammen mit den Staatsoberhäuptern Österreichs, der Schweiz, Belgiens, Luxemburgs und Liechtensteins den Stubaier Gletscher in Tirol besucht. Von Glaziologen liessen sie sich die Folgen des Klimawandels für den Gletscher erläutern. Die deutschsprachigen Staatsoberhäupter Europas treffen sich einmal jährlich in einem ihrer Länder, diesmal in Österreich.
Die lokalen Spuren der Erderwärmung seien erschreckend und drängten zum Handeln, sagte Steinmeier anschliessend. Man müsse alles Mögliche tun, um die Erderwärmung zu begrenzen. Zudem müsse man kurzfristig genau definieren, wo die Gefahren am grössten seien. Und man müsse für Möglichkeiten zur Vorwarnung für die örtliche Bevölkerung sorgen. Es gebe keine Rechtfertigung, den Kampf gegen den Klimawandel «nach hinten auf die politische Tagesordnung zu schieben», betonte Steinmeier.










