SRF-«Deville»-Video in Epstein-Files – Komiker reagiert
Ein Video von SRF-«Deville» wird in de Epstein-Files erwähnt, er fand es «sehr lustig». Der Komiker reagiert: Das Feedback des Straftäters bedeute ihm nichts.

Das Wichtigste in Kürze
- In den Epstein-Files bezeichnet der Sexualstraftäter ein Deville-Video als «sehr lustig».
- Dominic Deville sagt, das Feedback bedeute ihm gar nichts.
- Die anderen fast 13 Millionen Views machten ihn aber «verdammt stolz».
In den Epstein-Files taucht auch die Schweiz auf. Neben Verbindungen zu Banken gibt es auch eine zum SRF: Dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wurde der Link zu einem lustigen Video von «Deville» zugeschickt. Darüber berichtet unter anderem SRF.
Im Februar 2017 schickte Bankerin Ariane de Rothschild den Link zum Video «America First, Switzerland Second» an Epstein. Dazu schrieb sie: «Die Schweizer lieben es.»
Noch am selben Tag kam die Antwort: «Sehr lustig», fand Jeffrey Epstein.
Das Video der Late-Night-Show war eine satirische Reaktion auf Trumps Slogan «America First». Eine Stimme, die jener des US-Präsidenten stark ähnelt, wirbt für die Schweiz.
In den letzten Tagen wurde das Video auf Youtube unzählige Male angeklickt, mittlerweile zählt es 13 Millionen Aufrufe. In den Kommentaren werden die Epstein-Files häufig erwähnt.
Gegenüber «SRF» reagiert Komiker Dominic Deville auf die Erwähnung seines Videos in den Epstein-Akten: «Dass ein skrupelloser Menschenhändler mit eigener, geschmacklos eingerichteter Jungfraueninsel über ein Deville-Video lacht, bedeutet mir gar nichts. Aber alle anderen 12'999'999 Views machen mein Team und mich noch immer verdammt stolz.»
Zum Team gehörte auch Patrick Karpiczenko, besser bekannt als Karpi. Auf «Linkedin» schreibt er zu Fotos der Mail-Kommunikation zwischen Epstein und de Rothschild: «Ich bin in den Epstein-Files.» Es schaudere ihn, dass Epstein das Video «sehr lustig» fand.
















