SRF-Frau Anna-Lisa Achtermann muss «quasi wieder sprechen lernen»
Anna-Lisa Achtermann musste wegen eines Polypen an den Stimmbändern ins Spital. Die Genesung der SRF-Wallis-Korrespondentin dauert an.

Das Wichtigste in Kürze
- Anna-Lisa Achtermann muss sich nach ihrem Eingriff an den Stimmbändern gedulden.
- «Die Genesung dauert leider länger als gehofft», so die SRF-Reporterin.
- Mitte Februar wird sie voraussichtlich vor die Kamera zurückkehren.
Der Eingriff von Anna-Lisa Achtermann liegt nun bereits einige Wochen zurück. Doch die SRF-Korrespondentin fällt weiterhin aus. Der Grund: Die Genesung dauert länger, als Achtermann sich erhofft hat.
«Meine Stimme braucht weiterhin Schonung. Das zehrt langsam an den Nerven – denn ohne Arbeit, ohne Sport und vor allem ohne meine Stimme fehlt gerade vieles, was mich sonst trägt», schreibt die Reporterin auf Instagram.

Als Wallis-Korrespondentin stand Achtermann nach der Tragödie in Crans-Montana Anfang Januar im Dauereinsatz. Die Trauerfeier musste sie dann jedoch vom Spitalbett aus mitverfolgen.
Denn: Wegen eines Polypen an den Stimmbändern musste sie sich einem Eingriff unterziehen.
Und obwohl alles gut verlaufen ist, muss Anna-Lisa Achtermann nun weiterhin Geduld aufbringen. Ihre beiden Stimmbänder benötigen noch mehr Zeit für die Heilung, erklärt sie auf Anfrage von Nau.ch.
SRF-Reporterin komplett arbeitsunfähig
«Ich bin aber – zusammen mit einer Logopädin – bereits wieder am Stimmaufbau. Es ist ein sehr komisches Gefühl, quasi wieder sprechen ‹zu lernen›. Und es zerrt natürlich auch etwas an den Nerven, da meine Stimme quasi mein Kapital ist», teilt die Reporterin mit.
Mit Arbeiten wird es derzeit jedenfalls nichts. Ihr Job als Korrespondentin im Wallis sei mit einer sehr hohen Sprechbelastung verbunden, erklärt Achtermann. Daher sei sie aktuell komplett arbeitsunfähig.

«Denn auch abseits der Kamera besteht mein Job grösstenteils aus Sprechen – Sitzungen, Recherche-Telefonate, Gespräche mit Protagonist:innen, Produzent:innen und Planer:innen. Darüber hinaus habe ich immer noch Schmerzen, wenn ich länger spreche», so die 32-Jährige.
Doch auch sonst sei noch Schonung angesagt. Ihr Körper brauche aktuell noch viel Ruhe.
Rückkehr vor die Kamera schon bald
Bis zu ihrer Rückkehr vor die Kamera dürfte es aber dennoch nicht mehr allzu lange dauern.
«Ab Mitte Februar sollte ich voraussichtlich wieder arbeiten können», sagt Anna-Lisa Achtermann. «Dieser Arbeitsbeginn bedeutet automatisch auch, dass ich ab dann wieder vor der Kamera stehe.»

Ein Polyp an den Stimmbändern entsteht häufig durch Überbeanspruchung der Stimme. Spannend: Anna-Lisa Achtermann kommt aus Deutschland. Um SRF gerecht zu werden, musste sie sich das Schweizer Hochdeutsch erst aneignen.












