SP verabschiedet Positionspapier gegen «Wuchermieten»

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Biel/Bienne,

Die SP will gegen die steigenden Wohnungsmieten vorgehen. Die Delegierten haben am Samstag anlässlich des Parteitags in Biel ein Positionspapier verabschiedet, wonach der Wohnungsmarkt «wieder in den Dienst der Menschen gestellt» gehöre.

Wohnungsmiete
SP verabschiedet Positionspapier gegen «Wuchermieten». - keystone

Dafür brauche es einerseits einen Schutz für Mietende im Rahmen der Durchsetzung des Mietrechts, wie aus der Positionierung hervorgeht. Anderseits gelte es, den rendite- und bilanzgetriebenen Sektor zu Gunsten des gemeinnützigen Sektors zurückzudrängen.

Im Zentrum der «Missbrauchsbekämpfung» steht die Mietpreis-Initiative, für die aktuell Unterschriften gesammelt werden. Das Ansinnen des Mieterinnen- und Mieterverbands besagt, dass die Mietzinse automatisch und regelmässig überprüft sowie gegebenenfalls angepasst werden müssen. Bis dahin will die SP laut dem Papier mithelfen, die Mieterinnen und Mieter zu sensibilisieren.

Aktualität erhält das Mietrecht durch eine neue Renditeregel, die der Bundesrat am Mittwoch in die Vernehmlassung geschickt hat. Nach Ansicht von Co-Parteipräsident Cédric Wermuth will die Landesregierung damit die «zulässige Rendite von Immobilienkonzernen auf unseren Mieten massiv erhöhen».

Die Vorlage besagt, dass ein Ertrag aus Mietobjekten weiterhin dann zulässig ist, wenn dieser zwei Prozentpunkte über dem Referenzzins liegt – zumindest bei einem Referenzzinssatz von bis zu zwei Prozent. Bei einem höheren Referenzzins soll der Zuschlag in Schritten von 0,25 Prozentpunkten gesenkt werden. Die SP hingegen will einen maximalen Zuschlag von 0,5 Prozent, was dem Status quo von vor 2020 entspricht.

Kommentare

angry confederate

Der Gemeinnützige Wohnungsbau kostet nicht weniger als der Renditeorientierte, ergo sind neue Genossenschafts-wohnungen nicht wesentlich günstiger nach ihrer Fertigstellung. Den Cüpli-Sozen geht es bei diesem Problemthema nur darum das Mietrecht zu Ungunsten der Eigentümer weiter zu verschärfen und gleichzeitig mehr Einfluss auf das private Eigentumsrecht zu bekommen! Das eigentliche Problem, die masslose Zuwanderung, wird mit keinem Wort erwähnt! Und noch was, bebaubarer Boden wächst nicht nach, die Fläche der CH ist immer gleich gross, im Gegesatz zur grösse der Bevölkerung!

User #4891 (nicht angemeldet)

Weltfremd wie meistens bei den Sozis

Weiterlesen

SRG
348 Interaktionen
Nein zu Halbierung
SRG
1’586 Interaktionen
62% Nein bei SRG

MEHR SP

11 Interaktionen
Zweiter Wahlgang
Glarner Wahlen
7 Interaktionen
Roth-Nachfolge

MEHR AUS BIEL

1 Interaktionen
Nidau BE
75 Prozent Ja
Kongresshaus Biel
Biel
badi nidau
Nidau