Heute Nacht werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt
In der Nacht auf Sonntag kommt es zur Zeitumstellung. Diese bringt eine Stunde mehr Schlaf, denn: Um 3 Uhr werden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt.

Das Wichtigste in Kürze
- In der Nacht auf Sonntag kommt es zur Zeitumstellung.
- Die Uhren werden von Sommerzeit auf Normalzeit gestellt.
- Die Zeitumstellung bringt eine Stunde mehr Schlaf, denn: Um 3 Uhr werden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt.
Ab Sonntagmorgen drei Uhr gilt in der Schweiz und in den meisten europäischen Ländern wieder die Normalzeit. Die Uhren werden dann um eine Stunde zurückgestellt.
Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer erhalten also in der Nacht auf Sonntag eine Stunde mehr Zeit für den Ausgang. Schlafmützen können derweil eine Stunde länger im Bett verbringen.
In Europa wurde die Sommerzeit 1973 vor dem Hintergrund der Ölkrise das erste Mal eingeführt. Mit der Zeitverschiebung sollte eine Stunde mehr Tageslicht für Unternehmen und Haushalte gewonnen werden.
So sollte Energie gespart werden. Um nicht zur Zeitinsel zu werden, folgte die Schweiz 1981.
Die Normalzeit wird am letzten Sonntag des März des kommenden Jahres wieder enden. Die Uhren werden am 28. März 2027 um eine Stunde vorgestellt auf Sommerzeit.
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Umfragen zufolge würden viele Menschen lieber im Herbst nicht mehr auf Normalzeit umstellen. Sie bevorzugten eine dauerhafte Sommerzeit.
Dauerhafte Sommerzeit bringt Probleme mit sich
Forscherinnen und Forscher legten kürzlich im Fachmagazin «Canadian Medical Association Journal» dar, was die Folgen wären. Das Team um Raymond Lam von der University of British Columbia in Vancouver analysierte zuvor zahlreiche wissenschaftliche Studien.
Anlass war, dass mehrere Regionen des Landes prüfen, ob sie den Wechsel zwischen Winter- und Sommerzeit abschaffen sollten.
Lams Team schrieb, grosse Schlaf- und Chronobiologie-Fachgesellschaften empfählen für den Fall einer Abschaffung der Zeitumstellung eine dauerhafte Standardzeit.
Denn: Morgenlicht helfe, die innere Uhr mit dem 24-Stunden-Tag zu synchronisieren, während abendliches Licht sie nach hinten verschiebe. Eine permanente Sommerzeit hätte im Winter zudem den Nachteil, dass der Beginn der Haupttagesaktivität generell länger im Dunkeln stattfinden würden.
Kein Land blieb dauerhaft bei Sommerzeit
Dauerhafte Sommerzeit wäre demnach insbesondere für Menschen mit einer Winterdepression als Ausprägung einer saisonal-affektiven Störung gesundheitlich belastend.

Für ihre Analyse zogen die Autoren auch Erfahrungen aus anderen Ländern heran. Die USA führten demnach schon einmal – während der Energiekrise 1974 – eine dauerhafte Sommerzeit ein. Diese nahm das Land jedoch innerhalb eines Jahres wieder zurück.
Auch Russland sei nach einer 2011 eingeführten dauerhaften Sommerzeit 2014 wieder davon abgekehrt. Chile habe einen entsprechenden Schritt aus dem Jahr 2015 ebenfalls rückgängig gemacht.












