Ein 1978 geborener Ukrainer soll die Tochter von «Putins Gehirn» getötet haben. Jetzt hat Russland skurrile Fotos von ihm veröffentlicht.
Pirat
Mit diesem Foto präsentiert der russische Geheimdienst den neuen Verdächtigen im Fall der getöteten Darja Dugina. - Vkontakte
Ad

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Montag präsentierte Russland einen neuen Verdächtigen im Dugina-Mordfall.
  • Dabei wurde jedoch ein bizarres Bild des angeblichen «Spions» veröffentlicht.
  • Auf diesem ist der mutmassliche Mörder ausgerechnet als Pirat verkleidet.

Nach dem Mord an der Kriegsbefürworterin Darja Dugina (†29) hat Russland nach eigenen Angaben einen weiteren mutmasslichen Beteiligten identifiziert. Verdächtig ist ein 1978 geborener Ukrainer.

Dieser sei am 30. Juli über Estland eingereist, teilte der Inlandsgeheimdienst FSB am Montag der Staatsagentur Tass zufolge mit. Der Mann soll bei der Vorbereitung der Tat geholfen und Russland wieder verlassen haben.

Bizarres Bild des «Verdächtigen»

Bizarr: Der Geheimdienst hat nun ein Foto des Mannes veröffentlicht, das den verdächtigen «Spion» im Piratenkostüm zeigt. Auf dem Bild trägt er einen Piraten-Hut und eine Sonnenbrille und versteckt sich offenbar in einem Busch. In den Händen hält er eine Pistole und ein Gewehr.

Dugina
Daria Dugina starb bei einer Explosion einer Autobombe, die in ihrem Auto platziert war.
Darja Dugina
Ermittler suchen nach der Explosion vom Auto, in dem sich Darja Dugina befand, nach Hinweisen.
Darja Dugina
Darja Dugina ist die Tochter von Alexander Dugin. Russland ist über das Attentat auf die russische Propagandistin erschüttert.
darja dugina
Ihr Auto befand sich nach der Explosion im Vollbrand.
Dugina ukraine krieg
Am 23. August fand die Trauerzeremonie von Dugina statt, an der auch ihr Vater Alexander Dugin teilnahm.

Das Auto mit der Tochter des Rechtsnationalisten Alexander Dugin am Steuer explodierte am 20. August in der Nähe von Moskau. Die Ermittler beschuldigten bereits kurz nach der Tat eine aus der Ukraine stammende Tatverdächtige, die zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Russland macht für das Attentat ukrainische Geheimdienste verantwortlich – Kiew weist jegliche Beteiligung zurück.

Mehr zum Thema:

Spion Mord