Überraschend wurde gestern ein Besuch von Papst Franziskus in der Schweiz angekündigt. Schweizer Bischöfe sind erfreut, äussern sich aber zurückhaltend.
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Papst Franziskus, Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche (Symbolbild). - dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Schweizer Bischöfe sind erfreut über den Papstbesuch in Genf vom 21. Juni 2018.
  • Da das Treffen aber nicht vom Schweizer Bistum organisiert wird, äussern sie sich nur zurückhaltend.

Die Schweiz erwartet hohen Besuch: Papst Franziskus kommt am 21. Juni 2018 in die Schweiz (Nau berichtete). Geplant ist ein Tagesausflug nach Genf zum ökumenischen Rat.

Es wird vermutet, dass der Schweizer Kardinal Kurt Koch das Treffen arrangiert habe. Ob der Papst bei seinem Ausflug in die Schweiz auch eine Messe abhalten wird, ist noch unklar. «Wir warten ab, dieser Papst ist eben für Überraschungen gut», sagt Felix Gmür, Bischof des Bistum Basel, gegenüber «SRF».

Weiter möchte sich die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) aber nicht über den Besuch äussern, da das Treffen nicht von der SBK, sondern vom Bundesrat organisiert wird. Man habe aber grosse Freude über den heiligen Gast. Der Besuch sei «ein wunderbares Zeichen des ökumenischen Dialoges», schreibt das Bistum Genf in einer Mitteilung.

Seltene Angelegenheit

Papstbesuche in der Schweiz sind eine Seltenheit. Und dies, obschon der Pontifex von der Schweizer Garde bewacht wird. Seit 1982 kam der Papst nur gerade drei Mal in die Schweiz (Nau berichtete).

Am Freitag informiert der Vatikan weiter über den Besuch.

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