Boot mit Schweizer Touris in Seychellen verschollen
Die Suche nach dem gesunkenen Touristen-Boot in den Seychellen wurde eingestellt. Zwei Schweizer werden nach wie vor vermisst.

Das Wichtigste in Kürze
- Am vergangenen Freitag ist in den Seychellen das Tauchsafariboot Galatea gesunken.
- Seither waren mehrere Personen vermisst, darunter zwei Schweizer.
- Die Suche wurde eingestellt, die Schweizer und eine weitere Person wurden nicht gefunden.
Die Behörde für Seeverkehrssicherheit der Seychellen hat bestätigt, dass die Such- und Rettungsaktion für das Schiff «Galatea» eingestellt wurde. Es wurde etwa 13 Seemeilen südwestlich von Marie-Louise-Island als gesunken gemeldet.
Umfangreichen gemeinsamen Bemühungen mehrerer Behörden zur Bergung des Schiffs blieben erfolglos.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich 13 Personen an Bord, von denen 10 erfolgreich gerettet werden konnten. Auch fünf Schweizer konnten gerettet werden.
Zwei Schweizer weiterhin unauffindbar
«Trotz anhaltender Suchaktionen aus der Luft und auf See, die seit dem Eingang des Notrufs durchgeführt wurden, werden drei Personen weiterhin vermisst: ein Staatsangehöriger der Seychellen und zwei Schweizer Staatsangehörige», heisst es in einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung der Behörde für Seeverkehrssicherheit der Seychellen (SMSA).
Es gilt weiterhin eine Navigationswarnung. Die Seeleute, die das Gebiet durchfahren, werden auf mögliche Trümmerteile, die letzte bekannte Position des Schiffes und das mögliche Vorhandensein von nicht geborgenen Rettungsflössen hingewiesen.
Seeleute werden weiterhin um Hinweise gebeten
Seeleute werden gebeten, Sichtungen von Trümmern, Verschmutzungen oder Personen im Wasser der SMSA, der Küstenwache der Seychellen, der Polizei der Seychellen oder dem Ministerium für innere Sicherheit und zivile Angelegenheiten zu melden.
Die SMSA würdigte das Engagement und die Bemühungen aller an den Suchaktionen beteiligten Partnerbehörden und Schiffe.
«Die Behörde spricht den Familien der Vermissten in dieser schweren Zeit ihr tiefstes Mitgefühl aus», fügte das Kommuniqué hinzu.











