Skyguide

    Panne bei Skyguide legt Flugverkehr in Genf teilweise lahm

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Flugpassagiere haben sich am Dienstag in Genf in Geduld üben müssen. Eine Panne bei der Flugsicherung Skyguide hat während eines Teils des Vormittags alle Starts und Landungen am Flughafen Genf verhindert.

    Geduldsprobe für Passagiere am Flughafen Genf. Eine Panne bei der Flugsicherung Skyguide beeinträchtigte den Luftverkehr am Dienstag. (Archivbild)
    Geduldsprobe für Passagiere am Flughafen Genf. Eine Panne bei der Flugsicherung Skyguide beeinträchtigte den Luftverkehr am Dienstag. (Archivbild) - KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

    Etwas nach 10.00 Uhr – rund fünfzig Minuten nach Beginn der Störung konnte der Betrieb für die Hälfte der Flüge wieder aufgenommen werden. Ab 11.00 Uhr waren es 80 Prozent, wie der Sprecher des Flughafens Genf, Ignace Jeannerat, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Er bestätigte damit eine Meldung des Nachrichtenportals matin.ch.

    Dennoch sei den ganzen Tag über mit Verspätungen zu rechnen, so der Sprecher weiter. Am Dienstagmorgen mussten neun Flüge nach Basel, Lyon oder zu ihrem Abflugort umgeleitet werden. Fünf Flüge fielen aus. Die Passagiere wurden gebeten, sich bei ihrer Fluggesellschaft über den Status ihres Fluges zu informieren.

    In der Nacht habe man ein geplantes Software-Update durchgeführt. Dabei wurden einige Systemkomponenten nicht korrekt geladen, teilte Skyguide am Dienstagmittag mit. Deshalb sei am Morgen eine Rückkehr auf die ursprüngliche Software-Version sowie ein kontrollierter Neustart des Systems erforderlich gewesen, teilte die Schweizer Flugsicherung weiter mit.

    Nach dem technischen Zwischenfall habe Skyguide den Genfer Luftraum als Vorsichtsmassnahme vorübergehend geschlossen. Inzwischen operiere Skyguide wieder mit 80 Prozent der Kapazität. Diese Massnahme werde während 24 Stunden beibehalten, hiess es weiter. Danach erwarte Skyguide die Rückkehr zur normalen Kapazität.

    Die Sicherheit aller Flüge und Fluggäste sei zu jedem Zeitpunkt gewährleistet gewesen. Skyguide bedauere die Umstände, die diese Vorsichtsmassnahme für Partner und Passagiere verursacht habe. Der Zürcher Luftraum war von dieser Massnahme nicht betroffen und operierte normal, wie es zudem hiess.

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