Natalie Rickli will nicht in den Ständerat
Natalie Rickli hat sich entschieden: Die Zürcher SVP-Politikerin will nicht für den Ständerat kandidieren.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Zürcher SVP-Regierungsrätin Natalie Rickli kandidiert nicht für den Ständerat.
- Erst vor einer Woche erklärte sie, dass sie eine Kandidatur prüfe.
- Sie will sich weiterhin als Regierungsrätin zur Verfügung stellen.
Natalie Rickli will nicht in den Ständerat.
Die Zürcher SVP-Regierungsrätin hat sich dazu entschieden, nicht für den Ständerat 2027 zu kandidieren. Dies teilt sie am Donnerstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstag auf Anfrage mit.
«Ich stehe meiner Partei aktuell nicht als Ständeratskandidatin, sondern unverändert als Regierungsrätin für eine dritte Legislatur zur Verfügung», sagt Rickli.
Erst vor einer Woche erklärte Rickli gegenüber dem «Tages-Anzeiger», dass sie eine Ständeratskandidatur prüfe. Für den Regierungsrat hätte sie in diesem Fall aber nicht mehr kandidieren können.
Daniel Jositsch kandidiert als Parteiloser
Kandidieren wird hingegen Daniel Jositsch. Der ehemalige SP-Politiker wird jedoch als Parteiloser um den Sitz kämpfen.

Am 28. Mai beschlossen die Delegierten der SP Kanton Zürich nämlich, Jositsch nicht mehr für die Ständeratswahlen 2027 zu nominieren. Dafür soll Jacqueline Badran den Sitz für die SP holen.
Jositsch galt schon länger als Parteiabweichler. Etwa, als er sich 2022 selbst als Bundesratskandidat aufstellte, obwohl die SP ein reines Frauenticket vorgesehen hatte.












