Nach Tauchunglück: Bergungstaucher stirbt auf den Malediven
Am Donnerstag kamen bei einem Tauchunglück auf den Malediven fünf Italiener ums Leben. Nun ist auch ein Rettungstaucher ums Leben gekommen.

Das Wichtigste in Kürze
- Auf den Malediven kamen am Donnerstag fünf Italiener beim Tauchen ums Leben.
- Vier der fünf Leichen konnten noch nicht aus 50 Metern Tiefe geborgen werden.
- Nun ist einer der Bergungstaucher bei einem Tauchgang ebenfalls verstorben.
Am Donnerstag kam es auf den Malediven zu einem tragischen Tauchunglück.
Fünf Italiener starben in rund 50 Metern Tiefe, als sie gerade eine Höhle erkunden wollten. Die Taucher waren zum Zeitpunkt des Unglücks im Vaavua-Atoll unterwegs.
Die italienischen Taucherinnen und Taucher gehörten offenbar der Universität von Genua an. Eine Taucherin hatte zudem ihre Tochter, das fünfte Todesopfer, dabei.

Nun ist es rund um das tragische Unglück zu einem weiteren Todesfall gekommen, wie die «Bild» berichtet. Einer der Bergungstaucher ist bei seinem Bergungsversuch umgekommen.
Taucher stirbt bei versuchter Leichenbergung
Er war dabei, die Leichen von vier der fünf Italiener an die Oberfläche zu holen, als es zum Unglück kam. Denn: Bisweilen konnte erst eine Leiche geborgen werden. Vier der fünf Taucherinnen und Taucher gelten weiterhin als vermisst.
Doch beim schwierigen Taucheinsatz in rund 60 Metern Tiefe geriet er selbst in Not.
Der Bergungstaucher, der zur maledivischen Nationalen Verteidigungsstreitkraft gehörte, wurde ins Spital gebracht. Dort verstarb er schliesslich, nachdem er bereits in kritischem Zustand eingeliefert wurde.
Warum er in Not geriet ist aktuell unklar. Wann und ob es gelingen wird, die Leichen der Verunfallten Taucher zu bergen, ist ebenfalls nicht bekannt.












