Menschenrechte

Keller-Messahli: «Ein Zeichen für mehr Menschenrechte»

Keystone-SDA
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Bern,

Saïda Keller-Messahli freut sich über das Ja zur Burka-Initiative. Das Unbehagen gegenüber dem organisierten Islam in der Schweiz sei gross.

Saïda Keller-Messahli bekämpft den politischen Islam.
Saïda Keller-Messahli bekämpft den politischen Islam. - Keystone

Das parteiübergreifende Ja zum Verhüllungsverbot sei ein Nein zu einer totalitären Ideologie, die in einer Demokratie keinen Platz habe. Sie denke, dass dieses Signal in der Schweiz und im Ausland sehr gut verstanden werden wird, sagte die Essayistin und Gründerin des Forums für progressiven Islam, Saïda Keller-Messahli, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das Unbehagen gegenüber dem organisierten Islam in der Schweiz sei gross, sagte die Expertin.

«Es gibt viele Dinge, über die wir nicht sprechen. Es gibt auch eine Form der Zensur. Man hat nicht das Recht, einen politischen Islam laut zu kritisieren. Die Leute haben Angst, als rassistisch oder islamophob bezeichnet zu werden.»

Das beobachte sie seit Jahren bei ihrer politischen Tätigkeit. «Und wir werden über dieses Unbehagen sprechen müssen, bestimmte Themen, die tabu sind, offen diskutieren müssen, über Dschihadismus, Radikalisierung, die Aggressivität von Islamisten.»

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