Kantonspolizei Zürich stellt Krypto-Geld nach Liebesbetrug sicher
Die Zürcher Behörden haben digitale Vermögenswerte von über 800'000 Franken gesichert. Ein Opfer von Liebesbetrug bekam das gesamte Geld zurück.

Die Zürcher Strafverfolger haben ein Krypto-Konto auf einer Handelsplattform auf den Seychellen blockiert, wie die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Auf diesem sogenannten Wallet befanden sich Vermögenswerte von insgesamt über 800'000 Franken, die aus mutmasslich kriminellen Quellen stammen.
Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch die Anzeige einer Frau aus dem Bezirk Winterthur im Januar 2025. Sie war Opfer eines sogenannten Liebesbetrugs geworden. Unbekannte Täter hatten die Geschädigte um fast 200'000 Franken geprellt.
Spezialisten der Kantonspolizei gelang es, den Weg des erbeuteten Geldes digital nachzuverfolgen. Die Spur führte schliesslich zu dem besagten Wallet auf der Inselgruppe im Indischen Ozean. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft wurde das Konto im November 2025 eingefroren.
Inzwischen konnten die Behörden das digitale Geld auf ein eigenes Wallet übertragen und beschlagnahmen. Dank dieses Ermittlungserfolgs zahlte die Staatsanwaltschaft der betrogenen Frau ihre rund 200'000 Franken vollumfänglich zurück.












