Schweizer Armee

    Sicherheitsgefühl sinkt: Schweizer wollen mehr Geld für Armee

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    86 Prozent sehen eine schlechtere Sicherheitslage als früher. So viele wie nie seit 1986 wollen die Armee finanziell stärker ausrüsten.

    Armee
    Der Wunsch nach mehr Geld für die Armee wird lauter (Symbolbild). - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • 86 Prozent sehen die Sicherheitslage der Schweiz als verschlechtert an.
    • Auch das Sicherheitsgefühl sinkt, und die Zukunft wird pessimistischer gesehen.
    • So viele Schweizer wie nie seit 1986 wollen mehr Geld für die Armee.

    Das Sicherheitsgefühl von Schweizern und Schweizerinnen hat sich gegenüber 2025 weiter verschlechtert.

    In einer Befragung ist der Wunsch nach mehr Geld für die Armee und mehr sicherheitspolitischer Kooperation gestiegen. Und die Zustimmung zur Neutralität ist gesunken.

    86 Prozent der Stimmberechtigten finden, dass die Sicherheitslage sich verschlechtert hat. 2024 waren noch 81 Prozent dieser Meinung.

    Auch die Zukunft der Schweiz wird gegenüber 2024 deutlich schlechter beurteilt. Noch rund vier von fünf Antwortenden fühlen sich sicher.

    Noch nie wollten so viele mehr Geld für die Armee

    Die Zahlen gehen aus der am Dienstag in Bern veröffentlichten Studie der Militärakademie und des Center for Security Studies der ETH Zürich hervor. So viele wie nie seit 1986 wollen mehr Geld für die Armee bereitstellen.

    Soll die Schweizer Armee Geld für die Aufrüstung erhalten?

    56 Prozent waren für eine Annäherung an die Nato; ein Drittel würde einen Nato-Beitritt bejahen.

    43 Prozent fanden, die Mitgliedschaft in einem europäischen Verteidigungsbündnis würde mehr Sicherheit bieten als das Beibehalten der Neutralität. Die Zustimmung zur Neutralität ist gesunken.

    Kommentare

    User #4587 (nicht angemeldet)

    Ihr Kommentar enthält pauschale Aussagen über Migranten und Geflüchtete, die wir nicht veröffentlichen können. Wir freuen uns über sachliche Debatten zu Sicherheitspolitik und Migration, die Menschen nicht aufgrund ihrer Herkunft verallgemeinern.

    User #1466 (nicht angemeldet)

    Ahaha, das ist propaganda

    Weiterlesen

    KI
    121 Interaktionen
    Studie zeigt
    35 Interaktionen
    Bern
    ETH
    1 Interaktionen
    Bern

    MEHR SCHWEIZER ARMEE

    Li Qiang China
    2 Interaktionen
    Peking
    Bantiger
    2 Interaktionen
    Bern

    MEHR AUS STADT BERN

    SC Bern
    4:1 in Kloten
    andrea bauer
    1 Interaktionen
    Apropos
    Publibike-Chef Markus Bacher
    1 Interaktionen
    Nach Kritik