Jurassische Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Wahlbetrugs

Es wurde eine Strafuntersuchung wegen Wahlbetrugs im Zusammenhang mit einer Unterstützerliste von Regierungspräsident und -kandidat Martial Courtet eingeleitet.

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Die jurassische Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Wahlbetrugs. (Archivbild) - keystone

Die jurassische Staatsanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung wegen Wahlbetrugs. Diese richtet sich gegen Unbekannt, wie es seitens der Behörde heisst. Die Untersuchung ist in Verbindung mit einer Unterstützerliste von Regierungspräsident und -kandidat Martial Courtet.

Die Staatsanwaltschaft hatte die Untersuchung am Dienstag angekündigt, wie der Mitteilung vom Freitag weiter zu entnehmen ist. Daraufhin habe sich eine Person gemeldet, die für Unregelmässigkeiten bei elf Unterschriften verantwortlich sein wolle. Bisher seien keine weiteren Irregularitäten festgestellt worden.

Fehler durch Unkenntnis?

Die Behörde davon aus, dass es sich eher um Fehler aufgrund von Unkenntnis der Anforderungen als um Absicht handelt, wie es weiter heisst. Im Zentrum der Untersuchung stehe nun, die Aussagen der Person, die sich gemeldet habe, zu prüfen und die Umstände abzuklären.

Gemäss der Mitteilung beschlagnahmten Polizei und Staatsanwaltschaft die verdächtige Liste in der Staatskanzlei in Delsberg. Die Untersuchungen dauern an.

Courtet: Parteilos und unter Verdacht

Martial Courtet kandidiert als Parteiloser, nachdem er sich von der Kandidatenliste der Mitte zurückgezogen hat. Dem ging eine Prüfung des mutmasslich autoritären Führungsstils in seinem Departement für Bildung, Kultur und Sport voraus. Courtet ist eine von 18 Personen, die sich um die fünf Sitze in der Regierung bewerben.

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