Krieg

Irans Revolutionsgarden: Strasse von Hormus gesperrt

Nach massiven Luftangriffen der USA und Israels auf iranische Militär- und Führungsstrukturen ist die Lage im Nahen Osten erneut deutlich eskaliert.

as
Der Iran hat die Strasse von Hormus gesperrt, teilt die iranische Revolutionsgarde mit. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die USA und Israel greifen seit Samstag zentrale Militär- und Führungsziele im Iran an.
  • Dabei wurden Irans oberster Führer Ali Chamenei sowie mehrere ranghohe Militärs getötet.
  • Das Regime reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel und US-Stützpunkte.
  • Die Eskalation lässt die Sorge vor einem regionalen Krieg im Nahen Osten wachsen.

Israel hatte am Samstagmorgen mit Unterstützung der USA einen grossangelegten Angriff auf Iran gestartet.

Die Schläge richteten sich insbesondere gegen Ziele, die mit Raketenprogrammen sowie der militärischen Führung des Landes in Verbindung stehen.

Bei den Angriffen wurde der iranische Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei sowie mehrere ranghohe Militärs getötet.

Teheran reagierte umgehend mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel. Sowie auf Staaten in der Region, in denen die USA Militärbasen unterhalten, und kündigte weitere Vergeltung an.

Wird das iranische Regime nun fallen?

In der Nacht auf Montag hat nun auch die pro-iranische Hisbollah-Miliz aus dem Libanon heraus erste Angriffe auf Israel gestartet. Tel Aviv reagierte mit Bomben auf Vororte von Beirut und rief die Anwohner im Süden der Hauptstadt zur Evakuierung auf.

International wächst die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts auf die gesamte Region.

Mit dem Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden:

Zwei weitere US-Einsatzkräfte im Krieg mit dem Iran getötet

22.28: Beim US-Militäreinsatz gegen den Iran ist die Zahl getöteter US-Einsatzkräfte von vier auf sechs gestiegen. Die Streitkräfte hätten die Überreste zwei vermisster Soldaten aus einer Einrichtung geborgen, die während der ersten Angriffe des Iran in der Region getroffen worden sei, teilte das für die Region zuständige US-Kommando (Centcom) auf X mit.

Wie das US-Kommando weiter mitteilte, dauern die Kämpfe in der Region an. Die Identität der Gefallenen werde nach der Benachrichtigung der Angehörigen noch 24 Stunden lang zurückgehalten.

Erneut Proteste in Bagdad – Sicherheitskräfte setzen Tränengas ein

22.13: In der irakischen Hauptstadt Bagdad ist es im Zuge der militärischen Eskalation in der Region erneut zu Protesten gekommen. Zahlreiche Anhänger der schiitischen Parteien im Land versammelten sich laut Augenzeugen am Regierungsviertel, in dem auch die US-Botschaft liegt. Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, um die Menge auseinanderzutreiben. Auf Videos war zu hören, wie offenbar auch Schüsse fielen.

Schon gestern versammelten sich an der sogenannten Grünen Zone am Abend Hunderte Demonstranten – mutmasslich im Versuch, die US-Botschaft zu stürmen. Sicherheitskräfte setzten daraufhin scharfe Munition, Tränengas und Wasserwerfer ein. Der Iran besitzt im Irak grossen politischen und militärischen Einfluss.

Iran im digitalen Dunkel: Netblocks warnt vor Folgen

21.53: Die Organisation Netblocks warnt vor schweren Folgen der aktuellen Internetblockade im Iran. In einer Erklärung auf X heisst es, Menschen seien von der Welt abgeschnitten. Sie hätten keinen Zugang zu Informationen, die für ihre Sicherheit notwendig seien, heisst es mit Blick auf die israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran. Ausserdem könnten sie bei einer Eskalation kaum Kontakt mit ihren Angehörigen im Ausland aufnehmen.

Laut Netblocks gibt es im Iran seit mehr als 60 Stunden einen fast vollständigen Internetausfall. Die Behörden sperrten den Zugang am Samstag nach Beginn der israelisch-amerikanischen Luftangriffe auf das Land.

teheran
Eine Rauchwolke steigt nach einem Angriff in Teheran, Iran, am Montag, dem 2. März 2026, auf. - keystone

Ein User schrieb auf X laut Übersetzung: «Eines der schlimmsten Dinge ist die Ungewissheit. Das Internet ist komplett abgeschaltet. Satellitenempfang wird gestört. Wenn man die staatlichen Sender schaut, hat man das Gefühl, man sei nicht in diesem Land und auf diesem Boden. Wir leiden wirklich unter dem Mangel an verlässlichen Informationen und unter völliger Stille – und ich weiss nicht mehr, was richtig ist und was falsch. Seid unsere Stimme, Freunde im Ausland.»

Zuvor hatten die Behörden bereits im Januar eine mehrwöchige Sperre aufgrund landesweiter Massenproteste verhängt.

US-Central Command: Alle iranischen Schiffe im Golf von Oman zerstört

21.32: In einem Post auf X informiert das US-Central Command über einen umfangreichen Militärschlag gegen iranische Kriegsschiffe: «Vor zwei Tagen hatte das iranische Regime noch elf Schiffe im Golf von Oman, heute hat es NULL.»

Weiter heisst es: «Das iranische Regime hat jahrzehntelang die internationale Schifffahrt im Golf von Oman schikaniert und angegriffen. Diese Zeiten sind vorbei.»

Begleitet wurde der Beitrag von einem Video, das die mutmassliche Zerstörung eines der Schiffe zeigen soll. Nach dem Einschlag eines Geschosses steht das Schiff in Flammen.

Iranische Revolutionsgarde: Strasse von Hormus gesperrt

21.17: Der Iran hat die Strasse von Hormus gesperrt, teilt die iranische Revolutionsgarde mit. Dies berichtet «Sky News». Die iranische Revolutionsgarde fügte demnach hinzu, dass das Militär jedes Schiff, das versucht, die Strasse von Hormus zu passieren, in Brand setzen werde.

Ein Containerschiff
Ein Containerschiff fährt durch die Strasse von Hormus, aufgenommen von Ras Al Khaimah, Vereinigte Arabische Emirate, am 23. Juni 2025. - keystone

Die Meerenge ist die weltweit wichtigste Öl-Exportroute und wird vom Iran kontrolliert. Etwa ein Fünftel des weltweiten Öls wird über diese Wasserstrasse transportiert, die die grössten Ölproduzenten am Golf mit dem Golf von Oman und dem Arabischen Meer verbindet.

Iranischer Militärsprecher: Hunderte Raketen und Drohnen abgefeuert

20.50: Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben seit Kriegsbeginn Hunderte ballistische Raketen und mehr als 700 Drohnen auf Ziele in Israel sowie auf US-Militärstützpunkte in der Golfregion abgefeuert.

tel aviv
Das israelische Luftabwehrsystem «Iron Dome» fängt Geschosse über Tel Aviv, Israel, am 1. März 2026 ab. - keystone

Ein Militärsprecher sagte der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews laut Übersetzung, es seien 500 militärische Ziele Israels sowie der USA angegriffen worden. Als Beispiele nannte er Geheimdienstzentren, Kommunikationszentralen und Waffendepots.

Unabhängig überprüfen liessen sich die Angaben zunächst nicht. Der Sprecher kündigte an, die Angriffe weiter auszuweiten.

Kuwaits Armee meldet erstes Todesopfer seit Irans Angriffen

20.34: Das Militär des Golfstaats Kuwait hat das erste Todesopfer in den eigenen Reihen seit Beginn der iranischen Gegenangriffe in der Region gemeldet. Ein Marinesoldat sei heute im Dienst bei einem «Militäreinsatz» ums Leben gekommen, teilte der Generalstabschef der kuwaitischen Armee mit. Details dazu, wo und wie genau der Soldat ums Leben kam, wurden nicht genannt.

kuwait
Auch Kuwait hat das erste Todesopfer zu beklagen. - Screenshot X: @kuna_en

Seit den amerikanisch-israelischen Angriffen im Iran greift Teheran als Reaktion unter anderem Ziele in den Golfstaaten an, darunter zivile Ziele und auch Stützpunkte des US-Militärs. In Kuwait kam es bereits zu mehreren Angriffen, bei denen mindestens ein Mensch getötet und Dutzende weitere verletzt wurden.

Am Montagmorgen stürzten in Kuwait mehrere US-Militärflugzeuge durch sogenanntes «friendly fire», also versehentlichen Beschuss, ab – die Besatzung überlebte.

Iranische Revolutionsgarden drohen Israel und den USA

20.26: Am dritten Tag nach Kriegsausbruch im Iran richtet das Elite-Korps der iranischen Revolutionsgarden, die Quds-Einheit, in einer Fernsehansprache eine eindringliche Warnung an Israel und die USA. «Der Feind muss wissen, dass seine glorreichen Tage vorbei sind und dass er nirgendwo auf der Welt, nicht einmal im eigenen Land, mehr sicher sein wird.»

Weiter heisst es, man werde den Kampf gegen «globale Arroganz und internationalen Zionismus» mit «aller Kraft» fortführen und nicht ruhen, bis der Gegner besiegt sei.

US-Central Command: B-1-Bomber drangen tief in iranisches Gebiet vor

20.13: Das US-Central Command hat auf X mitgeteilt, dass in der vergangenen Nacht amerikanische B-1-Bomber im Einsatz waren.

Sie hätten «tief im iranischen Gebiet zugeschlagen, um die iranischen ballistischen Raketenkapazitäten zu schwächen.»

Der Post enthält ein Video, das den Start der Bomber sowie die Vorbereitung der Besatzung auf den Einsatz zeigt.

Italien verstärkt Schutz «sensibler» Einrichtungen

19.41: Italien verstärkt angesichts der militärischen Eskalation im Nahen Osten den Schutz «sensibler» Einrichtungen. In einer Mitteilung des Innenministeriums in Rom wurden keine spezifischen Einrichtungen genannt. Allerdings sei die Entscheidung von Minister Matteo Piantedosi «im Lichte der aktuellen internationalen Lage» getroffen worden.

Matteo Piantedosi
Italiens Innenminister Matteo Piantedosi. (Archivbild) - keystone

Für eine Vielzahl der insgesamt rund 28'000 sensiblen Einrichtungen, «insbesondere jene, die mit den am Konflikt beteiligten Ländern in Verbindung stehen», sei eine sofortige Verstärkung der Massnahmen angeordnet worden, hiess es weiter.

Israel greift weiter im Libanon an

19.15: Das israelische Militär hat erneut in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Mindestens sechs Einschläge waren über Beirut zu hören, wie dpa-Reporterinnen meldeten.

Nach ersten Berichten lokaler Medien wurde ein Gebäude in direkter Nähe des proiranischen Fernsehsender Al-Majadin getroffen. In der Gegend befindet sich auch die iranische Botschaft. Der Sender musste zwischenzeitlich den Sendebetrieb einstellen.

beirut
Rettungskräfte tragen eine Leiche in einer Plastiktüte aus einem Gebäude, das von einem israelischen Angriff getroffen wurde, im Stadtteil Jnah südlich von Beirut, Libanon, am Montag, 2. März 2026. - keystone

Die israelische Armee teilte mit, auf ein weiteres hochrangiges Mitglied der Hisbollah gezielt zu haben. Das Militär erklärte darüber hinaus, auch im Südlibanon mehr als 70 Einrichtungen der Hisbollah angegriffen zu haben.

Ziel der Angriffe waren auch Filialen der Vereinigung Al-Kard Al-Hassan, einem Finanzinstitut und einer Art Bank der Hisbollah. Die Angriffe darauf seien abgeschlossen, hiess es.

Zudem sei eine aus dem Libanon abgefeuerte Drohne abgefangen worden. Die Hisbollah äusserte sich zunächst nicht. Auch zu Opferzahlen im Libanon gab es zunächst keine offiziellen Angaben.

Trump: Einsatz im Iran notfalls länger als geplant

18.53: Für US-Präsident Donald Trump könnte die US-Offensive im Iran notfalls auch länger andauern. Zwar liege man «deutlich vor unseren Zeitprojektionen», sagte Trump. Ursprünglich habe man mit vier bis fünf Wochen gerechnet.

Zugleich betonte er jedoch, das Militär habe die «Fähigkeit, weit länger zu gehen». «Was immer nötig ist, wir werden es tun», sagte der Präsident bei seiner ersten Pressekonferenz seit den US-Angriffen auf den Iran am Samstag.

Donald Trump
Trump bekräftigte, die Operation werde mit «unerbittlicher Entschlossenheit» fortgesetzt. - keystone

Spekulationen, er könne das Interesse an dem Einsatz verlieren, wies Trump zurück. «Ich werde nicht gelangweilt», sagte er. Die USA verfügten über das «stärkste und mächtigste Militär der Welt» und würden sich durchsetzen.

Trump bekräftigte, die Operation werde mit «unerbittlicher Entschlossenheit» fortgesetzt. Man sei dem Zeitplan sogar voraus, sagte er mit Blick auf militärische Ziele.

Nato-Chef fordert Rückendeckung für USA und Israel

18.46: Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die europäischen Alliierten aufgefordert, die USA und Israel im Iran-Krieg zu unterstützen. Das Vorgehen gegen den Iran sei auch für die Sicherheit in Europa entscheidend, sagte er in einem Interview des ARD-Studios Brüssel. «Das bedeutet: Wo immer wir helfen können, müssen wir helfen.» Rutte erläuterte, dass die Verbündeten das Geschehen auch ohne direkte Beteiligung an den Militäroperationen durch Logistik und Zugang unterstützen könnten. Entsprechende Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in diese Richtung halte er für ausserordentlich wichtig.

Rutte machte zudem klar, dass er die Angriffe auf den Iran uneingeschränkt gutheisst. «Ich halte es für sehr wichtig, was die USA hier gemeinsam mit Israel tun», sagte er und verwies auf die Militärschläge gegen das iranische Atom- und Raketenprogramm sowie die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei. Es sei wirklich entscheidend, dass der amerikanische Präsident Donald Trump diese Entscheidung getroffen habe.

Trump Russia Ukraine War
Nato-Generalsekretär Mark Rutte. - keystone

Der Iran sei seit Jahren eine reale Bedrohung – auch für Deutschland. Wenn das Land in Besitz nuklearer und ballistischer Fähigkeiten käme, wäre das eine noch grössere Bedrohung. «Es wäre ein Würgegriff um Israel. Es könnte potenziell die Niederlage Israels bedeuten», fügte der frühere niederländische Regierungschef hinzu.

Zur Frage nach einer möglichen Bündnisbeteiligung an dem Krieg sagte Rutte, es gebe absolut niemanden, der glaube, dass die Nato daran beteiligt werde. «Das ist Iran, das ist der Golf, das ist ausserhalb des Nato-Gebiets», erklärte er mit Blick auf den Geltungsbereich der Beistandsklausel des Bündnisses.

Schweizer Börse durch Iran-Krieg belastet

18.40: Der Angriff der USA und Israels auf den Iran hat die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt. Getrieben wurden die Unsicherheiten dabei vor allem vom Ölpreis, der deutlich anzog. Das iranische Regime hat die für den Öl- und Gastransport wichtige Strasse von Hormus geschlossen.

Dadurch fällt ein beträchtlicher Teil der globalen Produktion aus. Bei einem längerfristigen Anhalten der Blockade könnten die Energiepreise deutlich steigen und damit insbesondere die Inflation in Europa wieder angetrieben werden, hiess es von Händlern.

smi börse
Ein Mann betrachtet Börsenkurse. (Symbolbild) - keystone

Der Schweizer Leitindex SMI schloss am Montag 1,3 Prozent tiefer bei 13'834 Punkten. Die grössten Abgaben hatte es im frühen Handel gegeben, danach stützten die vergleichsweise stabilen Kurse an der Wall Street.

Im Vergleich zu den anderen grossen europäischen Indizes wie DAX (-2,4%), CAC (-2,2%) oder FTSE (-1,3%), hielten sich die Verluste in der Schweiz aber im Rahmen.

Trump wirft Iranern Rückzieher bei Verhandlungen vor

18.30: US-Präsident Donald Trump hat den Iranern schwere Vorwürfe mit Blick auf die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm gemacht.

Immer wieder hätten die USA gedacht, eine Einigung erzielt zu haben, nur um mehrfach mitzubekommen, dass die Iraner einen Rückzieher machen, sagte Trump bei seiner ersten Pressekonferenz seit Beginn der US-Angriffe auf den Iran am Samstag. «Mit solchen Leuten kann man keine Geschäfte machen.»

Donald Trump
Donald Trump: «Mit solchen Leuten kann man keine Geschäfte machen.» - keystone

Wie genau die Gespräche abliefen, ist nicht öffentlich bekannt. Trump hatte den Iran aber mehrfach kritisiert und ein militärisches Eingreifen in Aussicht gestellt, um den Druck auf Teheran zu erhöhen.

Trump greift erneut früheres Iran-Atomabkommen scharf an

18.26: US-Präsident Donald Trump hat das frühere internationale Atomabkommen mit dem Iran erneut scharf angegriffen und seinen Ausstieg daraus verteidigt. Das unter Präsident Barack Obama geschlossene Abkommen – der sogenannte Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) – sei ein «schreckliches, gefährliches Dokument» gewesen, sagte Trump bei seiner ersten Pressekonferenz seit den US-Angriffen auf den Iran am Samstag.

Donald Trump
Donald Trump vor der Pressekonferenz in Washington D.C. - keystone

Iran hätte ohne seinen Ausstieg «vor drei Jahren» über Atomwaffen verfügt und diese auch eingesetzt, behauptete der Präsident. Das Abkommen habe Teheran faktisch einen «legitimen Weg» zur Bombe eröffnet. Der Ausstieg aus dem Abkommen, genauso wie das aktuelle militärische Vorgehen gegen iranische Einrichtungen sei deshalb notwendig gewesen, um zu verhindern, dass Iran jemals in den Besitz einer Atomwaffe gelange.

Trump: «Das Regime verfügte bereits über Raketen, die Europa erreichen konnten»

18.17: Vor einer Medaillenverleihung im Weissen Haus gibt Donald Trump einen aktuellen Überblick über die derzeitige Militäraktion gegen den Iran, die seiner Aussage nach weiterhin andauert.

Donald Trump
Donald Trump hält im Weissen Haus vor den Medien eine Rede. - keystone

Der US-Präsident erklärt, die Operation sei notwendig gewesen, weil «das konventionelle Raketenprogramm des Regimes rapide und dramatisch wuchs und dies eine sehr klare, kolossale Bedrohung für Amerika und unsere im Ausland stationierten Streitkräfte darstellte».

Er fügte hinzu: «Das Regime verfügte bereits über Raketen, die Europa und unsere Stützpunkte im In- und Ausland erreichen konnten, und hätte bald Raketen gehabt, die unser schönes Amerika erreichen konnten.»

Katar schiesst iranische Kampfflugzeuge ab

17.54: Der Golfstaat Katar hat nach eigenen Angaben zwei iranische Kampfflugzeuge abgeschossen. Das teilte das Verteidigungsministerium in Doha mit. Er ist das erste Mal seit Beginn der aktuellen Eskalation in der Region, dass iranische Kampfflugzeuge abgeschossen wurden. Der Iran äusserte sich zunächst nicht.

iran
Der Golfstaat Katar hat nach eigenen Angaben zwei iranische Kampfflugzeuge abgeschossen. (Symbolbild) - keystone

Nach katarischen Angaben seien auch sieben ballistische Raketen abgefangen und zudem fünf Drohnen abgeschossen worden. Sie alle hätten heute «mehrere Gebiete des Staates zum Ziel» gehabt, hiess es weiter. Alle Flugkörper seien rechtzeitig erkannt und noch vor dem Erreichen ihrer Ziele zerstört worden.

Die Bevölkerung sowie Einwohner und Besucher wurden aufgerufen, Ruhe zu bewahren, offiziellen Anweisungen der Sicherheitsbehörden zu folgen und sich ausschliesslich über staatliche Informationskanäle zu informieren.

Donald Trump schliesst Einsatz von US-Bodentruppen im Iran nicht aus

17.21: US-Präsident Donald Trump hat offengelassen, ob US-Soldaten im Iran eingesetzt werden könnten. «Ich habe keine Angst vor Bodentruppen», sagte Trump in einem Interview mit der «New York Post». «Ich sage nicht wie jeder Präsident: ‹Es wird keine Bodentruppen geben. Stattdessen sage ich: Wahrscheinlich brauchen wir sie nicht› oder ‹wenn sie notwendig werden›.»

Zudem machte Trump deutlich, dass ihn die ablehnende Haltung eines Teils der Bevölkerung nicht beunruhigt. 43 Prozent der Amerikaner sprechen sich gegen Angriffe auf den Iran aus. «Es beunruhigt mich nicht, da ich das Richtige tun muss.»

Donald Trump
Donald Trump hat den Einsatz von US-Bodentruppen im Iran nicht ausgeschlossen. - keystone

Zuvor hatte sich Hegseth ähnlich geäussert. Ihm zufolge sind bislang keine Bodentruppen im Iran im Einsatz. Darüber hinaus wollte er sich nicht dazu äussern, ob ein Bodeneinsatz künftig ein denkbares Szenario sei.

Die Debatte um die sogenannten «Boots on the ground», also ob es zum Einsatz von Soldaten auf feindlichem Boden kommt, gilt in den USA als höchst heikel. Seit den langjährigen und verlustreichen Kriegen im Irak und in Afghanistan reagiert die amerikanische Öffentlichkeit besonders sensibel auf die Entsendung von Bodentruppen in den Nahen Osten.

Israels Armee-Chef droht Hisbollah mit «vernichtendem Schlag»

17.11: Israels Generalstabschef Ejal Zamir hat der libanesischen Hisbollah-Miliz mit einem «vernichtenden Schlag» gedroht. Das israelische Militär werde seinen Einsatz nicht beenden, solange «die Bedrohung aus dem Libanon» nicht beseitigt sei, sagte Zamir Armeeangaben zufolge bei einer Lagebesprechung.

Israel werde weiterhin auf die im Rahmen eines Waffenruhe-Abkommens vereinbarten Entwaffnung der vom Iran unterstützten Miliz pochen, so der israelische Armeechef.

Ejal Zamir
Der israelische Militärchef Ejal Zamir. (Archivbild) - keystone

Zamir rief die zuständigen Kommandeure der Armee zugleich dazu auf, alle ihnen zur Verfügung stehenden Kräfte für die Verteidigung und Offensive zu nutzen, also konkret «Boden-, Feuer-, Luft- und Seefähigkeiten». Gerichtet an die Menschen im Norden des Landes, der an den Libanon grenzt, sagte er, Israels Armee kontrolliere den Luftraum des Nachbarlandes und werde jede erkannte Bedrohung beseitigen.

«Wir werden diesen Einsatz nicht nur damit beenden, dass der Iran getroffen worden ist, sondern auch damit, dass Hisbollah einen vernichtenden Schlag erleidet», so der israelische Armeechef. Die Schiitenorganisation Hisbollah hatte zuvor als Vergeltung für die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei Raketen Richtung Israel abgefeuert.

Trump über Iran-Angriffe: «Die grosse Welle kommt bald»

17.00: US-Präsident Donald Trump hat in einem Telefoninterview mit «CNN» erklärt, das US-Militär habe die iranische Führung zwar bereits «fertigmacht», doch die grosse Welle stehe noch bevor.

«Wir machen sie fertig», sagte Trump zu «CNN». «Ich denke, es läuft sehr gut. Es ist sehr wirkungsvoll. Wir haben das beste Militär der Welt und wir setzen es ein.»

Donald Trump
Donald Trump kündigt weitere Angriffe auf den Iran an. - keystone

Und weiter: «Wir haben noch nicht einmal angefangen, sie hart zu treffen. Die grosse Welle ist noch nicht gekommen. Die grosse Welle kommt bald.»

Trump sagte, die Attacken liefen bislang sehr gut. «Wir prügeln sie windelweich.» Er bekräftigte sein Ziel, den Krieg in etwa vier Wochen zu beenden. «Wir sind dem Zeitplan sogar voraus.» Bislang hätten die USA 49 iranische Anführer ausgeschaltet. «Sie wissen nicht einmal, wer sie derzeit anführt.»

Als grösste Überraschung nannte Trump die Angriffe des Irans auf die arabischen Staaten in der Region und deren Reaktion. «Sie wollten sich nur sehr geringfügig beteiligen. Und jetzt bestehen sie darauf, einbezogen zu werden.»

Israels Militär gibt Tötung von Hisbollah-Geheimdienstler bekannt

16.43: Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht zu Montag Hussein Makled, den Chef des Geheimdiensthauptquartiers der pro-iranischen Hisbollah Miliz im Libanon getötet.

Wie ein Militärsprecher mitteilte, war Makled für nachrichtendienstliche Arbeit verantwortlich, um Hisbollah-Kämpfer mit Informationen über Israel und das israelische Militär zu versorgen. Das Geheimdiensthauptquartier sei das zentrale Nachrichtendienstorgan der Hisbollah, hiess es.

drohne
Eine israelische Drohne fliegt am Montag, dem 2. März 2026, über Dahiyeh, einem südlichen Vorort von Beirut im Libanon. - keystone

«Die Terrororganisation Hisbollah hat sich entschieden, dem iranischen Terrorregime beizutreten, und wird die Konsequenzen ihres Angriffs auf den Staat Israel tragen müssen», hiess es in der Mitteilung.

Die israelische Luftwaffe hatte am Nachmittag eine neue Angriffswelle gegen Hisbollah-Ziele im Libanon gestartet. Zuvor hatte ein israelischer Militärsprecher Anwohner zur Evakuierung dieser Gebiete aufgefordert.

Israels Generalstabschef Ejal Zamir sagte bei einem Truppenbesuch in Nordisrael, das Militär werde seinen Einsatz nicht beenden «ehe die Bedrohung aus dem Libanon ausgeschaltet ist.»

Kriegsangst im Libanon – Tausende auf der Flucht

16.38: Nach israelischen Luftangriffen im Libanon sind tausende Menschen aus den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut geflohen. Autos, beladen mit Matratzen, Kindern und Habseligkeiten, verliessen in langen Kolonnen die betroffenen Viertel, wie eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur (dpa) beobachtete.

beirut
Menschen, die vor israelischen Angriffen im Südlibanon fliehen, sitzen am Montag, dem 2. März 2026, im Verkehr auf einer Autobahnverbindung nach Beirut in der südlichen Hafenstadt Sidon. - keystone

Am Nachmittag griff das israelische Militär erneut in den als Dahija bekannten Vororten Beiruts an. Anwohner berichteten von mindestens vier Angriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von einem weiteren Angriff in der Küstenstadt Tyrus. Dabei sei eine Finanzeinrichtung der Hisbollah getroffen worden. Zu Opfern war zunächst nichts bekannt.

Auf der Küstenstrasse aus Beirut heraus bildeten sich kilometerlange Staus. Hupen hallten Augenzeugen zufolge zwischen den Fahrzeugen, während Familien im stockenden Verkehr ausharrten. Einige Menschen stiegen demnach aus ihren Autos aus und warteten am Strassenrand.

«Wir sind wegen der Kinder geflohen. Sie haben panische Angst vor dem Lärm», sagte eine Mutter der dpa. Ein anderer Anwohner äusserte die Hoffnung, Israel werde «zwischen Hisbollah und Zivilbevölkerung unterscheiden». Viele Menschen fürchten, dass die jüngste Eskalation erneut zahlreiche Zivilisten treffen könnte.

libanon
Menschen im Libanon fliehen nach den Israelischen Luftangriffen: - keystone

In Beirut wurden mehrere öffentliche Schulen in Notunterkünfte umgewandelt. Nach Angaben aus dem Büro von Ministerpräsident Nauaf Salam sind bislang 53 Notunterkünfte eröffnet worden. Weitere Einrichtungen sollen landesweit folgen.

Spitäler im Süden und in der Hauptstadt bereiten sich auf eine mögliche Zunahme von Verletzten vor. In Tyrus versetzte die Hiram-Klinik ihr Personal in höchste Alarmbereitschaft. Auch andere Spitäler in Beirut und Umgebung riefen ihre Mitarbeiter zu erhöhter Wachsamkeit auf.

Neue Angriffe im Iran und Libanon

15.50: Die Sorge vor einem Flächenbrand im Nahen Osten wächst. Die USA und Israel greifen weiter Ziele im Iran an, Teheran antwortet mit Gegenschlägen auf Israel und andere Länder.

Der Krieg hat inzwischen nicht nur die Golfstaaten, sondern auch den Libanon erfasst. Von dort schoss die mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz Raketen auf das Nachbarland Israel ab – als Vergeltung für die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei. Israel reagierte mit Gegenangriffen.

beirut
Flammen und Rauch steigen nach israelischen Luftangriffen auf Dahiyeh, einem südlichen Vorort von Beirut, Libanon, am Montag, dem 2. März 2026, auf. - keystone

Das israelische Militär bombardierte nach eigenen Angaben erneut Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon. Dazu gehörten Waffenlager sowie weitere Infrastruktur der Schiiten-Miliz in mehreren Gebieten des nördlichen Nachbarlandes sowie Ziele in den als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut an. Nach Armeeangaben ist dabei ein hochrangiges Hisbollah-Mitglied getroffen worden. Die Hisbollah bestätigte das zunächst nicht.

In den Mittagsstunden startete die israelische Luftwaffe einen neuen Angriff auf Ziele im Zentrum der iranischen Hauptstadt Teheran. Augenzeugen in Teheran bestätigten schwere Bombardierungen in der Stadtmitte. Sie sollen sich in der Nähe des Parlaments ereignet haben. Auch im Norden der Millionenmetropole mit ihren rund 15 Millionen Einwohnern wurden Raketeneinschläge beobachtet.

Hegseth: Einsatz im Iran wird kein «endloser Krieg»

15.41: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat das Ziel eines zeitlich begrenzten Krieges im Nahen Osten bekräftigt. «Dies ist nicht der Irak. Dies ist kein endloser Krieg», sagte er in Washington.

Die USA haben Hegseth zufolge ihre Lehren aus der Vergangenheit gezogen und gehen mit einem klaren Fokus in den Krieg: «Die Raketenbedrohung zerstören, die Marine zerstören, keine Atomwaffen.»

Pete Hegseth.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. (Archivbild) - keystone

Präsident Donald Trump hatte zuvor vier Wochen als eine wahrscheinliche Dauer für den Krieg genannt. «Es wird vier Wochen dauern – oder weniger», sagte er in einem Interview.

Hegseth wollte diese Einschätzung auf Nachfrage nicht bestätigen. «Präsident Trump hat alle Freiheiten der Welt, darüber zu sprechen, wie lange es dauern könnte oder auch nicht.» Es könne schneller gehen als vier Wochen, es könne sich aber auch verzögern.

Iran-Krieg: Trump «sehr enttäuscht» von Starmer

15.24: Aus Sicht von US-Präsident Donald Trump hat Grossbritannien die US-Nutzung britischer Stützpunkte für Angriffe auf den Iran zu spät erlaubt. Er sei «sehr enttäuscht» gewesen, dass der britische Premierminister Keir Starmer der Verwendung von Stützpunkten wie der Militärbasis Diego Garcia für Angriffe auf den Iran eine Absage erteilt habe, sagte Trump der britischen Zeitung «The Telegraph» zufolge.

Grossbritannien hatte den USA unter Berufung auf das Völkerrecht britischen Medien zufolge erst verweigert, Angriffe auf den Iran von britischen Stützpunkten durchzuführen. Am Sonntagabend lenkte Starmer ein und erlaubte die Nutzung von Stützpunkten – allerdings in begrenztem Umfang und nur für Schläge gegen Raketen-Anlagen. An offensiven Luftschlägen habe sich das Vereinigte Königreich nicht beteiligt und werde dies auch künftig nicht tun, sagte Starmer in einer Videobotschaft.

trump starmer
Premierminister Keir Starmer un US-Präsident Donald Trump. (Archivbild) - keystone

Aus Sicht Trumps hatte es «viel zu lange gedauert», bis Starmer seine Meinung geändert habe. Er kritisierte laut «Telegraph», dass er die Diego-Garcia-Basis nicht für erste Angriffe gegen das iranische Militär und die iranische Führung habe nutzen dürfen. «So etwas ist zwischen unseren Ländern wahrscheinlich noch nie vorgekommen», sagte er den Angaben nach.

Die Diego-Garcia-Basis liegt mitten im Indischen Ozean und ist schon länger ein Zankapfel zwischen den beiden Ländern. Der US-Präsident hatte zuletzt darauf gepocht, dass Grossbritannien angesichts einer Eskalation im Nahen Osten die strategisch wichtige Insel Diego Garcia doch nicht an Mauritius zurückgeben solle.

Israel hat übre 600 Stellungen im Iran angegriffen

15.09: Seit Beginn des Angriffs gegen den Iran am Samstag hat die israelische Luftwaffe nach Angaben eines Militärsprechers mehr als 600 Stellungen im Iran angegriffen.

Israel Iran
Israels Luftwaffe hat seit Samstag 600 Stellungen im Iran (im Bild die iranische Hauptstadt Teheran) angegriffen. - keystone

Darunter seien mehr als 20 Ziele iranischer Militärführer, mehr als 150 Boden-Boden-Raketen und über 200 iranische Luftverteidigungssysteme, hiess es in einer Mitteilung. Im Libanon seien bisher mehr als 30 Hisbollah-Ziele angegriffen worden.

USA kritisieren «traditionelle Verbündete»

15.06: Nach der Eskalation im Nahen Osten hat US-Kriegsminister Pete Hegseth scharfe Kritik an den früheren Partnern der Vereinigten Staaten geübt.

Mit Blick auf Israel sagte er in Washington: «Fähige Partner, wie wir von Anfang an gesagt haben, fähige Partner sind gute Partner.» Im Gegensatz dazu stehen ihm zufolge die «traditionellen Verbündeten», die sich empört geben und «beim Einsatz von Gewalt nur zögern und zaudern.»

Hegseth
Pete Hegseth kritisiert «traditionelle Verbündete» der USA. - keystone

Konkrete Länder nannte Hegseth in seiner Ansprache nicht. «Amerika, unabhängig davon, was sogenannte internationale Institutionen sagen, entfesselt die tödlichste und präziseste Luftangriffskampagne der Geschichte.»

Hegseth: Machtwechsel ist nicht das Ziel des Iran-Einsatz

15.01: Der andauernde Militäreinsatz gegen den Iran soll US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge nicht zu einem Machtwechsel in Teheran führen.

Hegseth
Ziel des Iran-Einsatzes sei kein Machtwechsel, erklärt Pete Hegseth an einer Pressekonferenz. - keystone

«Dies ist kein sogenannter ‹Regimewechselkrieg›, aber das Regime hat sich tatsächlich geändert, und die Welt ist dadurch besser dran», sagte er bei einer Pressekonferenz am Montagnachmittag (Schweizer Zeit).

China bekräftigt «traditionelle Freundschaft» mit Iran

14.52: China hat Iran in der aktuellen Krise Unterstützung zugesichert und zugleich die USA und Israel zu einem sofortigen Stopp der Militäraktionen aufgefordert.

Aussenminister Wang Yi bekräftigte nach chinesischen Angaben in einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi die «traditionelle Freundschaft» zwischen beiden Ländern.

USA will sich mit Angriff auf Iran verteidigen

14.44: US-Airforce-General Dan Caine spricht beim Iran-Einsatz der USA von einer «historischen Operation» die sicher noch andauern werde.

Ziel sei es gewesen, den Iran zu überraschen und schnell und mit «Gewalt» anzugreifen. So habe man in den ersten 24 Stunden «über 1000 Ziele angegriffen».

Dan Caine
Der Angriff auf den Iran sei eine historische Operation, findet US-Airforce-General Dan Caine. - keystone

Man wolle mit der Militäroperation die USA verteidigen, so Caine. «Und verhindern, dass der Iran seine Macht ausserhalb seiner Grenzen ausspielen kann.»

Aktuell halte man im Iran die Lufthoheit. Dies sei für künftige Angriffe wichtig, erklärt der General. Zudem hätten Angriffe aus dem Weltall eine wichtige Rolle gespielt, um die Kommunikation des Irans zu stören.

USA informieren über Kriegsziele

14.36: An einer Pressekonferenz hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth über die US-Kriegsziele informiert.

Die USA wollten vor allem iranische Militärziele treffen, so Hegseth. Und ebenso das iranische Nuklearprogramm. Dieses sei ein nicht länger tragbares Risiko.

Pete Hegseth
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. - keystone

Der Krieg solle aber nicht endlos sein, so der Verteidigungsminister. «Wir haben diesen Krieg nicht angefangen, aber unter Präsident Donald Trump werden wir ihn beenden.»

Denn: «Für 47 Jahre hat der Iran einen geheimen Krieg gegen Amerika geführt. Wir sind nicht länger die Verteidiger, wir sind die Angreifer.»

Israels Verteidigungsminister ruft iranische Bevölkerung zum Regime-Sturz auf

13.57: Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz setzt auf einen Umsturz der Führung im Iran durch die Bevölkerung.

Israel Katz
Ruft die iranische Bevölkerung zum Regime-Sturz auf: Israels Verteidigungsminister Israel Katz. - keystone

Es sei das angestrebte Ergebnis, «dass das iranische Volk in der Lage sein wird, dieses Regime für sich selbst zu beseitigen, und damit auch für uns, für die gesamte Region und für die ganze Welt», sagte er nach Angaben seines Büros bei einer Lagebeurteilung mit hochrangigen Vertretern des Sicherheitsapparats.

Zuvor hatte bereits Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Bevölkerung im Iran zum Sturz der politischen Führung in Teheran aufgerufen.

Hat Iran gar kein Atomwaffenprogramm?

13.53: Aus Sicht der UN-Atomwächter hat es keine Anzeichen für ein Kernwaffen-Projekt im Iran gegeben.

«Wir sehen kein strukturiertes Programm zur Herstellung von Atomwaffen», antwortete der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in einer Pressekonferenz in Wien auf eine entsprechende Frage einer Journalistin.

Rafael Grossi
Rafael Grossi, IAEA-Generalsekretär, bei einer Pressekonferenz in Wien. - keystone

US-Präsident Trump hatte als Begründung für die jüngsten Angriffe auf den Iran unter anderem behauptet, dass die Islamische Republik dabei sei, ein Nuklearprogramm zur Entwicklung von Atomwaffen aufzubauen.

Nach iranischem Angriff: Griechenland verlagert zwei Fregatten nach Zypern

13.51: Nach dem jüngsten Drohnenangriff auf den britischen Luftwaffenstützpunkt von Akrotiri auf Zypern verstärkt Griechenland seine militärische Unterstützung für die benachbarte EU-Inselrepublik.

Nikos Dendias
Griechenland (im Bild Verteidigungsminister Nikos Dendias) entsendet zwei Fregatten nach Zypern. - keystone

Wie Verteidigungsminister Nikos Dendias dem griechischen Rundfunk (ERTNews) sagte, wird Athen zwei Fregatten sowie zwei F-16-Kampfflugzeuge nach Zypern verlegen. Die Kriegsschiffe seien mit modernen Luft- und Drohnenabwehrsystemen ausgestattet.

Erneuter Alarm auf britischem Militärstützpunkt auf Zypern

13.23: Nach einem nächtlichen Drohnenangriff hat es erneut Alarm auf dem britischen Stützpunkt Akrotiri auf Zypern gegeben.

Zypern
Erneut kam es zu einem versuchten iranischen Angriff auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern. - keystone

Zwei unbemannte Fluggeräte, die sich in Richtung der britischen Stützpunkte bewegt hätten, seien rechtzeitig abgewehrt worden, teilte der zyprische Regierungssprecher Konstantinos Letybiotis mit.

Libanons Regierung erklärt militärische Aktivitäten der Hisbollah für illegal

13.20: Die libanesische Regierung hat die militärischen Aktivitäten der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz für illegal erklärt. Das kündigte Ministerpräsident Nauaf Salam in einer Fernsehansprache an.

Nauaf Salam
Hat die militärischen Operationen der Hisbollah im Libanon für illegal erklärt: der libanesische Ministerpräsident Nauaf Salam. - keystone

Das Kabinett habe in einer Notfallsitzung beschlossen, «sämtliche Sicherheits- und Militäraktivitäten der Hisbollah zu verbieten», sagte Salam.

Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer teilweise geduldeten Widerstandsbewegung zu einer verbotenen Organisation.

Von der Leyen ruft zur Deeskalation auf

12.48: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat im Iran-Krieg zu Deeskalation aufgerufen. Man müsse intensiv daran arbeiten, eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern, sagte sie in Brüssel. Die einzige dauerhafte Lösung sei eine diplomatische.

Ursula von der Leyen
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat im Iran-Krieg zur Deeskalation aufgerufen. - keystone

Zugleich machte von der Leyen deutlich, dass diplomatische Lösungen einen politischen Übergang sowie ein definitives Ende des iranischen Atom- und Raketenprogramms beinhalten müssten. Auch die destabilisierenden Aktivitäten des Landes in der Region müssten ein Ende haben.

Die Lage bringe «neue Hoffnung für die unterdrückte Bevölkerung des Irans» unterstrich von der Leyen. Die EU unterstütze nachdrücklich deren Recht, über ihre eigene Zukunft zu bestimmen.

Iran hat einen neuen Verteidigungsminister ernannt

12.46: Irans Präsident hat nach dem Tod des Verteidigungsministers einen Nachfolger benannt.

Massud Peseschkian
Irans Präsident Massud Peseschkian (im Bild) hat einen neuen Verteidigungsminister ernannt. - keystone

Präsident Massud Peseschkian habe Madschid Ebn-ol-Resa, derzeit Brigadegeneral der mächtigen Revolutionsgarden, mit der kommissarischen Leitung des Ministeriums beauftragt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna.

Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh war am Samstag bei einem der israelisch-amerikanischen Luftangriffe ums Leben gekommen.

Kuwaits Luftabwehr schoss «versehentlich» US-Jets ab

12.22: Die Luftwaffe der USA hat sich zu den abgestürzten Militärjets geäussert. Demnach sei die Luftabwehr Kuwaits dafür verantwortlich.

Kuwait
Die Luftabwehr Kuwaits schoss die US-Flieger vom Himmel. - X / @sentdefender

«Die kuwaitische Luftabwehr hat versehentlich drei US-amerikanische F15-Kampfflugzeuge abgeschossen, die im Rahmen von Operationen im Zusammenhang mit dem Iran im Einsatz waren», heisst es in dem Statement.

Israel startet nächste umfassende Angriffs-Welle

12.17: Das israelische Militär hat eine neue Angriffswelle im Libanon begonnen.

Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee am Morgen mit. Dazu gehörten Waffenlager sowie weitere Infrastruktur der Schiiten-Miliz in mehreren Gebieten des nördlichen Nachbarlandes.

Israel Libanon
Israel hat eine neue Angriffswelle auf den Libanon gestartet. - keystone

Am Mittag griff das israelische Militär erneut auch in denen als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut an. Nach Armeeangaben ist dabei ein hochrangiges Hisbollah-Mitglied getroffen worden.

Die Hisbollah selbst meldete sich dazu zunächst nicht. Die Schiitenmiliz hatte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert.

Öltanker vor der Küste Omans angegriffen – ein Toter

12.08: Vor der Küste des Omans ist ein Öltanker von einem mutmasslich iranischen Drohnenboot angegriffen worden.

Ein aus Indien stammendes Besatzungsmitglied sei daraufhin bei einem Brand im Maschinenraum ums Leben gekommen, teilte die omanische Behörde für maritime Sicherheit mit.

Oman
Im Oman wurde ein Tanker beschossen – eine Person kam dabei ums Leben. - X / @GlobeWarReport

Die etwa 20-köpfige Besatzung mit Landsleuten vor allem aus Indien und Bangladesch sei mit Hilfe eines Handelsschiffs in der Nähe evakuiert worden.

Laut Israel: Iran greift geziehlt Wohnhäuser an

11.43: Israels Armee wirft dem Iran vor, bei seinen Angriffen in Israel gezielt zivile Ziele ins Visier zu nehmen.

«Wir haben konkrete Informationen erhalten, die belegen, dass der Iran systematisch zivile Wohnhäuser in Israel angreift», sagte Militärsprecher Nadav Schoschani.

Israel
Israel wirft dem Iran vor, gezielt Wohnhäuser anzugreifen. - keystone

Irans Führung wolle auf diese Weise Panik in Israel auslösen und die öffentliche Meinung beeinflussen. Er sprach von «einer iranischen Strategie».

Der Iran wiederum betont stets, Ziel seiner Angriffe seien etwa Einrichtungen des israelischen Militärs oder der israelischen Regierung. Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.

Will Iran Europa in den Krieg verwickeln?

11.14: Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, wirft dem Iran vor, Europa in den Krieg im Nahen Osten hineinziehen zu wollen.

Der mutmassliche Drohneneinschlag auf einem britischen Luftwaffenstützpunkt im EU-Staat Zypern sei für ihn ein Anzeichen dafür, dass der Iran versuche, die Europäer in Kampfhandlungen zu verwickeln, sagte Prosor der Deutschen Presse-Agentur.

«Hoffentlich wird Europa das mal sehen und darauf auch reagieren – in welcher Art und Weise, das ist eine Entscheidung, die in Europa getroffen wird.»

Zypern
Wurde mutmasslich von iranischen Drohnen getroffen: Eine britische Militärbasis im EU-Land Zypern. - keystone

Der Botschafter verwies in diesem Zusammenhang auf die in Artikel 42 des EU-Vertrags festgeschriebene Beistandsklausel, die die Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, angegriffene EU-Partnerstaaten zu unterstützen.

«Es gibt eine Beistandsklausel, die eigentlich sagt, weil Zypern Teil von Europa ist, ist es die Verantwortung, Zypern zu verteidigen.»

Iranische Schulen bleiben wegen Angriffen bis am 21. März geschlossen

11.10: Angesichts des Krieges bleiben die Schulen im Iran bis Ende März geschlossen. Der Unterricht erfolge stattdessen nun online, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Die Regelung gilt demnach bis zum Ende des persischen Kalenderjahrs, das am 21. März endet.

Iran
Die Schulen im Iran bleiben bis am 21. März geschlossen. - keystone

Infolge der «militärischen Aggression des zionistischen Regimes mit Unterstützung der USA» seien Schulen aller Bildungsstufen bis zum Jahresende geschlossen.

Der Unterricht werde virtuell erteilt, sagte ein Sprecher des Bildungsministeriums der staatlichen Nachrichtenagentur Irna.

Tschechien bringt Bürgerinnen und Bürger in Nahost in Sicherheit

11.04: Tschechien schickt zwei Militärflugzeuge in den Nahen Osten, um Bürger des EU- und Nato-Mitgliedstaats in Sicherheit zu bringen.

Eine Maschine werde in den ägyptischen Küstenort Scharm el Scheich, die andere in die jordanische Hauptstadt Amman fliegen, sagte der tschechische Regierungschef Andrej Babis nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrats in Prag.

Andrej Babis
Tschechien (im Bild Ministerpräsident Andrej Babis) holt seine Bürgerinnen und Bürger aus Nahost heim. - keystone

Bei einem Teil der Passagiere soll es sich um tschechische Bürger handeln, die Israel auf dem Landweg verlassen haben. Wie Babis weiter ankündigte, wird die Fluggesellschaft Smartwings mehrere Hundert Touristen aus dem Oman nach Hause bringen.

Nach Angaben des Aussenministeriums in Prag sind rund 6500 Tschechen, die sich momentan im Nahen Osten aufhalten, auf einer Krisenvorsorgeliste registriert.

Laut Iran: Atomanlage Natans angegriffen

10.52: Im Zuge der Angriffe Israels und der USA auf den Iran ist nach Angaben eines hochrangigen iranischen Diplomaten die wichtige Atomanlage in Natans angegriffen worden.

Israel
Die iranische Atomanlage Natans. - afp

Wie Resa Nadschafi, Teherans Vertreter bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien, vor Journalisten sagte, erfolgte die Attacke am Sonntag.

Öl-Anlage in Saudi-Arabien angegriffen

10.48: In Saudi-Arabien ist eine Anlage des staatlichen Ölkonzerns Aramco mit mutmasslich iranischen Drohnen angegriffen worden.

Zwei Drohnen hätten die Ölraffinerie in Ras Tanura im Osten des Landes attackiert, teilte ein Sprecher des saudischen Verteidigungsministeriums mit.

00:00 / 00:00

Iran hat in Saudi-Arabien eine Ölraffinerie des staatlichen Ölkonzerns Aramco angegriffen. - X / @BRICSinfo

Die Drohnen seien abgefangen und zerstört worden. Durch herabfallende Trümmerteile sei an der Anlage ein Feuer ausgebrochen, Opfer habe es dabei aber nicht gegeben. Einige Trümmerteile seien auch in Wohngegenden heruntergekommen.

Erdgas-Preis schnellt wegen Iran-Krieg nach oben

10.45: Der Grosshandelspreis für Erdgas ist nach dem Angriff Israels und der USA auf den Iran kräftig gestiegen.

Zum Handelsauftakt am Montag sprang die Notierung für den richtungweisenden Terminkontrakt TTF zur Auslieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam bis auf 39,85 Euro (36,19 Franken) je Megawattstunde (MWh).

Das sind etwa 25 Prozent mehr als am Freitag und der stärkste Preissprung seit August 2023.

Atombehörden-Chef warnt vor Nuklear-Unfall

10.32: Angesichts der militärischen Eskalation im Nahen und Mittleren Osten warnt der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, vor dem Risiko eines Atomunfalls.

rafael grossi
Rafael Grossi ist Generalsekretär der IAEA. - Dean Calma/IAEA/dpa

«Wir können einen möglichen Strahlungsaustritt mit schwerwiegenden Folgen nicht ausschliessen – inklusive die Evakuierung von Gebieten, die so gross oder grösser sind wie Grossstädte», warnte er in einer Sondersitzung der Organisation in Wien.

Raketentrümmer landen in Bahrain auf Schiff – ein Toter

10.14: In Bahrain sind Trümmer einer von der Luftabwehr abgefangenen Rakete auf ein Schiff gestürzt und haben ein Feuer ausgelöst.

Dabei kam ein aus Asien stammender Arbeiter ums Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt, wie das Innenministerium des Inselstaats im Persischen Golf auf der Plattform X mitteilte. Der Brand in einem Hafengebiet nahe der Hauptstadt Manama sei inzwischen gelöscht worden.

Israel hat Hisbollah-Chef im Visier

10.05: Israel hat den Chef der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz bei Angriffen im Libanon im Visier.

Naim Kassim
Hisbollah-Chef Naim Kassim hat anlässlich der Eskalation zwischen Israel und der Schiitenmiliz erneut die anhaltende Kampfbereitschaft seiner Organisation bekräftigt. - X / @SkyNews

Naim Kassim sei unter iranischem Druck zum Angriff auf Israel übergegangen, schrieb der israelische Verteidigungsminister Israel Katz auf der Plattform X. Die Hisbollah werde einen hohen Preis für ihren Angriff auf Israel zahlen.

Börsen reagieren – Panik bleibt aus

09.57: Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran sorgt zum Wochenstart für Kursverluste an den wichtigsten Börsenplätzen weltweit.

Strasse von Hormus
Die Strasse von Hormus ist eine wichtige Handelsroute – seit dem Iran-Krieg haben kaum Tanker die Meerenge passiert. - keystone

Eine Panik bleibt trotz gestiegenem Ölpreis und Einschränkungen auf der wichtigen Strasse von Hormus aus.

Arabische Staaten protestieren gegen Angriffe durch Iran

09.53: Jordanien und andere arabische Staaten haben gegen die Angriffe des Irans protestiert und Diplomaten einbestellt.

Das jordanische Aussenministerium teilte auf der Plattform X mit, es habe den iranischen Geschäftsträger am Sonntagabend eine Protestnote zu den Angriffen auf Jordanien und andere arabische Staaten übermittelt.

Diese stellten eine Verletzung der jordanischen und arabischen Souveränität dar. Es handle sich um einen eklatanten Verstoss gegen das Völkerrecht.

Ayman Safadi
Jordanien (hier Aussenminister Ayman Safadi) und andere arabische Staaten haben nach Angriffen aus dem Iran die iranischen Botschafter einbestellt. - keystone

Die Vereinigten Arabischen Emirate teilten nach Angaben der Staatsagentur WAM mit, sie hätten den iranischen Botschafter einbestellt und die «iranischen Terrorangriffe und Übergriffe» aufs Schärfste verurteilt.

Auch Saudi-Arabien hatte am Sonntag den iranischen Botschafter einbestellt.

China wurde nicht vor US-Angriffen auf den Iran gewarnt

09.50: China ist nach eigenen Angaben nicht vorab über die US-Angriffe auf den Iran unterrichtet worden.

«Was ich Ihnen sagen kann, ist, dass wir in Bezug auf das US-Militärvorgehen im Vorfeld nicht informiert wurden», sagte Aussenamtssprecherin Mao Ning in Peking auf die Frage, ob es vor den Militärschlägen Kontakt mit der US-Seite gegeben habe.

Deutschland will sich nicht am Iran-Krieg beteiligen

09.47: Deutschland wird sich nach Angaben von Aussenminister Johann Wadephul nicht an militärischen Aktionen gegen den Iran beteiligen. «Die Bundesregierung hat nicht die Absicht, sich zu beteiligen», sagte Wadephul im Deutschlandfunk.

Deutschland Wadephul
Deutschland wird sich nicht am Iran-Krieg beteiligen, erklärt der deutsche Aussenminister Johann Wadephul. - keystone

Im Gegensatz zu Grossbritannien, das den USA die Nutzung britischer Stützpunkte in der Region für die Zerstörung iranischer Raketen und Raketen-Abschussrampen erlaubt, habe Deutschland solche Basen dort nicht.

«Wir haben auch keine entsprechenden militärischen Mittel», sagte Wadephul. «Und die Bundesrepublik hat definitiv nicht die Absicht, sich irgendwie zu beteiligen.»

Mindestens 555 Tote im Iran

09.44: Bei den Angriffen Israels und der USA sind im Iran nach dortigen Angaben mindestens 555 Menschen ums Leben gekommen.

Iran
Bei den Angriffen auf den Iran sollen mindestens 555 Menschen ums Leben gekommen sein. - keystone

Mehr als 100'000 Rettungskräfte seien landesweit im Einsatz, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf den Roten Halbmond im Iran.

US-Kampfjets in Kuwait abgestürzt

09.31: Im Golfstaat Kuwait sind nach dortigen offiziellen Angaben mehrere US-Militärflugzeuge abgestürzt.

Die Besatzungen hätten überlebt, teilte ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums mit. Zu den Absturzursachen machte der Sprecher keine Angaben.

00:00 / 00:00

US-Kampfflugzeuge sind in Kuwait abgestürzt. - X / @sentdefender

Kuwaits Behörden hätten die Besatzungsmitglieder der US-Flugzeuge entdeckt und ins Spital gebracht. Ihr Zustand sei stabil, teilte der Sprecher der Staatsagentur Kuna zufolge mit. Man stimme sich direkte mit den US-Truppen im Land ab über die Umstände des Vorfalls, dessen Hintergründe nun untersucht würden.

Kuwait gerät seit der Tötung von Irans oberstem Führer Ali Chamenei ähnlich wie die anderen Golfstaaten unter Beschuss. Der Iran griff infolge der amerikanisch-israelischen Angriffe unter anderem Einrichtungen des US-Militärs in der Golfregion an.

US-Botschaft in Kuwait brennt

09.18: An der US-Botschaft in Kuwait ist offenbar ein Feuer ausgebrochen. An dem Gebäude steige Rauch auf, berichteten Augenzeugen der Deutschen Presse-Agentur.

Auch der Nachrichtenkanal Al-Arabija meldete unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, dass an dem Gebäude Rauch aufsteige. Die Hintergründe blieben zunächst unklar.

USA
Offenbar brennt die US-Botschaft in Kuwait. Der Grund dafür ist noch unklar. - keystone

«Es gibt eine anhaltende Bedrohung durch Raketen und Drohnen über Kuwait. Kommen Sie nicht zur Botschaft», teilte die US-Botschaft im Land mit. Landsleute wurden aufgerufen, zu Hause zu bleiben und wachsam zu bleiben wegen möglicher Angriffe im Land.

SMI eröffnet im Minus

09.10: Die Schweizer Börse ist am Montag wegen des Kriegs im Nahen Osten mit satten Verlusten in den Handel gestartet. Der Leitindex SMI verliert zur Eröffnung 1,5 Prozent.

Ölpreise steigen massiv

09.09: Die Ölpreise haben nach der Eskalation im Nahen Osten zunächst kräftig zugelegt, sind dann aber wieder etwas gesunken. In der Nacht zum Montag stiegen die Notierungen für Brent-Öl aus der Nordsee und Rohöl aus den USA in den ersten Handelsminuten um jeweils mehr als zehn Prozent.

Ölpreis
Wegen des Konflikts im Nahen Osten steigt der Ölpreis stark an. - keystone

Dabei erreichte Brent-Öl in der Spitze bei 82,37 US-Dollar je Barrel (159 Liter) den höchsten Stand seit Juli 2024 und US-Öl bei 75,33 Dollar den höchsten Stand seit Juni 2025. Zuletzt lag der Preis je Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April nur noch um gut 5 Dollar oder etwa 7,5 Prozent höher bei 78,05 Dollar.

Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um mehr als 4 Dollar auf 71,52 Dollar zu.

Spital im Iran beschossen worden

09.07: Bei den israelisch-amerikanischen Bombardierungen im Iran ist in der Hauptstadt eine Klinik beschädigt worden. Das Gandhi-Krankenhaus in der Millionenmetropole Teheran sei am späten Sonntagabend von einer Rakete getroffen worden, berichteten iranische Medien übereinstimmend.

«Meine Kollegen sind gerade dabei, das Krankenhaus zu evakuieren», schrieb der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur, auf X. Er veröffentlichte ein Video, das einen beschädigten Eingangsbereich zeigte.

Iran
Ein iranisches Spital wurde offenbar von Raketen getroffen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. - keystone

Landesweit seien seit Kriegsbeginn sieben medizinische Einrichtungen attackiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk. In Teheran seien neben der Gandhi-Klinik zwei weitere Krankenhäuser getroffen worden.

Beschädigt wurde demnach auch ein Krankenhaus in der südwestlichen Provinzhauptstadt Ahwas. Ausserdem seien landesweit drei Rettungswachen angegriffen worden. Die Angaben sind nicht unabhängig zu überprüfen.

Mindestens 31 Tote im Libanon

09.03: Bei den israelischen Angriffen im Libanon sind nach örtlichen Angaben bereits Dutzende Menschen getötet worden.

Libanon
Israel hat eine Angriffswelle auf den Libanon gestartet. Mindestens 31 Menschen kamen dabei ums Leben. - keystone

Wie das libanesische Gesundheitsministerium am Morgen mitteilte, kamen nach vorläufigen Angaben in den südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut sowie im Süden des Landes mindestens 31 Menschen ums Leben.

149 weitere Menschen seien verletzt worden. Israels Militär begann am Morgen eine neue Angriffswelle. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee mit.

Der Iran nutzt Videos von Drohnen, um Stärke zu vermitteln

08.48: Mit iranischen Flaggen und Bildern des verstorbenen Führers Ayatollah Ali Chamenei: Der Iran will mit einem Video, das vom staatlich kontrollierten Sender veröffentlicht wurde, ein Bild der Stärke vermitteln.

Zu sehen sind reihenweise Drohnen. Sie wurden mutmasslich unter dem Erdboden, in einer Art Tunnel gelagert. Zahlreiche Geschosse sind auf Raketenwerfern montiert.

Israel startet weitere Angriffswelle auf den Libanon

07.14: Das israelische Militär hat eine neue Angriffswelle im Libanon begonnen.

Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee am Morgen mit. Dazu gehörten Waffenlager sowie weitere Infrastruktur der Schiiten-Miliz in mehreren Gebieten des nördlichen Nachbarlandes.

Israel
Israel hat einen neue Angriffswelle auf den Libanon gestartet. Ziel ist dabei die Hisbollah-Miliz, die den Iran unterstützt. - keystone

Die Hisbollah hatte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Eine wurde laut Israels Militär abgefangen, mehrere weitere Geschosse seien auf offenem Gelände niedergegangen.

Erneute Luftschläge des Iran gegen Israel

07.05: Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs am Morgen erneut Raketen auf den jüdischen Staat abgefeuert.

Die Verteidigungssysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren, teilte die Armee mit.

Iran Israel
Iran greift Israel (im Bild Tel Aviv) immer wieder mit Raketen an. - keystone

Unter anderem in Tel Aviv gab es Raketenalarm. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen des Heimatschutzes zu folgen.

USA greift mit Tarnkappenbombern an

07.01: Bei den Angriffen auf Ziele im Iran hat das US-Militär nach eigenen Angaben auch Tarnkappenbomber vom Typ B-2 eingesetzt.

USA Iran Tarnkappenbomber
Beim Angriff auf Iran setzt die USA auch Tarnkappenbomber vom Typ B-2 ein. - keystone

Sie griffen mit gut 900 Kilogramm (2000 Pfund) schweren Bomben Irans besonders gut geschützte Einrichtungen für ballistische Raketen an. Das teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit.

«Kein Land sollte jemals Amerikas Entschlossenheit bezweifeln», hiess es.

Hochrangiger Beamter: Iran wird nicht mit den USA verhandeln

05.53: Irans oberster nationaler Sicherheitsbeamtererklärte auf X, dass Iran «nicht mit den Vereinigten Staaten verhandeln wird».

Es ist eine direkte Antwort auf Medienberichte, wonach der Iran um Gespräche mit den USA gebeten habe.

Iran
Irans - Keystone

«US-Präsident Donald Trump hat die Region mit seinen ‹falschen Hoffnungen› ins Chaos gestürzt. Und ist nun besorgt über weitere Opfer unter den amerikanischen Truppen», hiess es auf X.

«Mit seinen wahnhaften Handlungen hat er seinen selbstgeschaffenen Slogan ‹Amerika zuerst› in ‹Israel zuerst› verwandelt. Und amerikanische Soldaten für Israels Streben nach Macht geopfert».

Miliz im Irak: Haben US-Truppen in Bagdad angegriffen

05.30: Eine mit dem Iran verbündete Miliz im Irak hat nach eigenen Angaben einen Stützpunkt der US-Truppen in der Hauptstadt Bagdad angegriffen. Sie habe heute am frühen Morgen den US-Stützpunkt in der Nähe des Flughafens mit einer Drohne angegriffen, teilte Saraja Aulija al-Dam mit.

Es handle sich dabei um eine «Vergeltung für den getöteten Anführer Ali Chamenei» und eine «Unterstützung» für den Iran. Eine Bestätigung von offizieller irakischer Seite oder vom US-Militär gab es zunächst nicht.

Israel fordert Bewohner im Süden des Libanons zur Flucht auf

04.11: Angesichts der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den beiden Nachbarländern hat die israelische Armee die Bewohner von rund 50 Orten im Süden des Libanons zur Flucht aufgefordert.

Solche Aufrufe des Militärs deuten in der Regel auf bevorstehende Kampfhandlungen in den betroffenen Gebieten hin. Auf der Plattform X erklärte eine Sprecherin der Armee, die Aktivitäten der Hisbollah-Miliz würden Israel zum Handeln zwingen, man wolle aber der Zivilbevölkerung keinen Schaden zufügen.

Iran Hisbollah Israel Krieg
Menschen im Libanon flüchten aus der Hauptstadt Beirut, nachdem Israel mehrere Luftangriffe gegen die Hisbollah geflogen hat. - Keystone

Die Bewohner der Orte sollten sich zur Sicherheit in offene Gebiete begeben, mindestens einen Kilometer von den Häusern entfernt. Wer sich in der Nähe von Hisbollah-Elementen, Einrichtungen oder Kämpfern aufhalte, riskiere sein Leben, hiess es weiter.

Libanons Ministerpräsident bezeichnet Angriff auf Israel als «unverantwortlich»

03.35: Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam bezeichnete den Raketenbeschuss aus dem Südlibanon auf Israel als «unverantwortliche und verdächtige Handlung, die die Sicherheit des Libanons gefährdet und Israel einen Vorwand liefert, seine Angriffe fortzusetzen.»

Man werde «nicht zulassen, dass das Land in neue Abenteuer hineingezogen wird, und wir werden alle notwendigen Massnahmen ergreifen, um die Täter zu stoppen und das libanesische Volk zu schützen», fügte Salam hinzu. Israel und die Hisbollah-Miliz hatten zuletzt bis Ende 2024 Krieg gegeneinander geführt.

Nawaf israel Iran Hisbollah Libanon
Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam bezeichnete den Raketenbeschuss aus dem Südlibanon auf Israel als «unverantwortliche und verdächtige Handlung, die die Sicherheit des Libanons gefährdet». - AP Photo

Dann trat eine Waffenruhe in Kraft. Das Abkommen sieht unter anderem die Entwaffnung der Hisbollah in mehreren Phasen vor. Eine wichtige Frist dafür lief Ende vergangenen Jahres aber aus. Die Schiiten-Miliz lehnt diesen Schritt weiterhin ab. Beide Seiten werfen einander Verstösse gegen das Abkommen vor.

Israels Armee: Ranghohe Hisbollah-Mitglieder attackiert

03.21: Die israelische Armee hat bei nächtlichen Angriffen in der libanesischen Hauptstadt Beirut nach eigenen Angaben ranghohe Mitglieder der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz angegriffen. Wie die Armee weiter mitteilte, sei ein weiterer wichtiger «Hisbollah-Terrorist» im Süden des Libanons getroffen worden.

Das israelische Militär reagierte damit auf einen nächtlichen Raketenangriff der Schiiten-Miliz auf Israel. Ein Geschoss sei abgefangen worden, mehrere andere in offenem Gelände niedergegangen, hiess es.

Es ist das erste Mal seit Beginn einer Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel im November 2024, dass die vom Iran unterstützte Schiiten-Miliz Israel mit Raketen angegriffen hat. Sie begründete den Angriff in der Nacht mit der Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in der iranischen Hauptstadt Teheran.

Kleinere vierstellige Zahl an EU-Bürgern ist noch im Iran

03.01: Im Iran halten sich schätzungsweise noch ein paar Tausend Menschen auf, die die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates besitzen. Das sagte eine ranghohe EU-Beamtin in Brüssel. Viele von ihnen hätten allerdings auch die iranische Staatsangehörigkeit und wollten nicht zwingend das Land verlassen, ergänzte sie. Genaue Angaben zur Zahl der Menschen, die evakuiert werden wollen, machte sie nicht.

Deutlich mehr Menschen mit Staatsangehörigkeit eines EU-Staates sitzen den Angaben zufolge unfreiwillig in Ländern rund um den Iran fest, weil ihre Flüge wegen Luftraumsperrungen gestrichen wurden. Um ihnen bestmöglich zu helfen, wurde ein EU-Netzwerk für konsularische Zusammenarbeit aktiviert, das die Koordinierung von Evakuierungsbemühungen erleichtern soll.

USA und arabische Staaten verurteilen Angriffe des Irans

02.40: Die USA und eine Gruppe arabischer Staaten haben die iranischen Gegenangriffe in der Region verurteilt. «Die Massnahmen der Islamischen Republik stellen eine gefährliche Eskalation dar, die die Souveränität mehrerer Staaten verletzt und die regionale Stabilität gefährdet», erklärte das US-Aussenministerium.

Der gemeinsamen Erklärung hatten sich demnach auch Bahrain, Jordanien, Kuwait, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate angeschlossen.

Die Angriffe seien ungerechtfertigt und hätten sich gegen zivile Ziele gerichtet, hiess es. Die USA und ihre Partner bekräftigen in der Erklärung ihren Zusammenhalt und pochen auf ihr Recht, sich und ihr Territorium zu verteidigen.

Israel reagiert auf Hisbollah-Angriff – Explosionen in Beirut-Vororten

02.26: Israels Armee bombardiert nach eigenen Angaben in Reaktion auf den Angriff durch die libanesische Hisbollah-Miliz Ziele im nördlichen Nachbarland. Man habe damit begonnen, Stellungen der mit dem Iran verbündeten Miliz im gesamten Libanon anzugreifen, teilte die Armee in der Nacht mit. Augenzeugen berichteten von Explosionen auch in südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut.

Iran Israel Krieg
Israel hat in der Nacht den Libanon angegriffen – der Bombardierung war ein Angriff der Hisbollah vorausgegangen. - Keystone

Hisbollah-Miliz greift Israel an Seite des Irans an

02.05: Die libanesische Hisbollah-Miliz reklamiert einen nächtlichen Raketenangriff auf Israel für sich. Damit reagiert sie nach eigenen Angaben auf die Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, wie die vom Iran unterstützte Miliz in der Nacht mitteilte.

Raketentrümmer stürzen auf Schiff in Bahrain: Ein Toter

01.45: In Bahrain sind Trümmer einer von der Luftabwehr abgefangenen Rakete auf ein Schiff gestürzt und haben ein Feuer ausgelöst. Dabei kam ein aus Asien stammender Arbeiter ums Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt, wie das Innenministerium des Inselstaats im Persischen Golf auf der Plattform X mitteilte. Der Brand in einem Hafengebiet nahe der Hauptstadt Manama sei inzwischen gelöscht worden.

Weitere Explosionen in Teheran zu hören

01.30: Nach Angaben der halbamtlichen iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden in einigen Gebieten Teherans weitere Explosionen gemeldet. Israel hat derweil mitgeteilt, die grossangelegten Angriffe auf Ziele in der ganzen Stadt fortzusetzen.

Es sei eine neue umfangreiche Angriffswelle gegen das «iranische Terrorregime im Herzen von Teheran» begonnen worden, teilte das Militär in der Nacht ohne weitere Details mit.

Drohne trifft Mittelmeer-Insel Zypern

01.25: Der britische Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern ist in der Nacht zum Montag von einer Drohne getroffen worden. Das berichtete das zyprische Nachrichtenportal «Cyprus Mail» unter Berufung auf gut informierte Kreise. Eine Bestätigung seitens der Behörden lag zunächst nicht vor. Wer die Drohne abgefeuert hatte, war zunächst nicht bekannt.

Demnach schlug eine «kleine Drohne» auf dem Flugfeld der Basis ein, die westlich der Hafenstadt Limassol liegt. Die Behörden des Stützpunkts hätten umgehend reagiert und Alarm signalisiert. Nach ersten Angaben gab es keine Verletzten, jedoch sei «geringer Sachschaden» entstanden.

Trump ist zurück im Weissen Haus

01.22: Donald Trump ist nach Washington D.C. zurückgekehrt und befindet sich laut Medienberichten wieder im Weissen Haus. Er verbrachte das Wochenende in seinem Florida-Resort Mar-a-Lago, wo er die ersten Schläge der «Operation Epic Fury» verfolgte.

Donald Trump Florida
Donald Trump verfolgte die ersten Schläge der «Operation Epic Fury» in seinem Florida-Resort Mar-a-Lago. - Screenshot/X

Ölpreise ziehen wegen Nahost-Eskalation kräftig an

01.05: Die Ölpreise haben am Montag nach der Eskalation im Nahen Osten wie erwartet zunächst deutlich zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um bis zu fast 10 Dollar oder 14 Prozent.

Es kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu. Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.

Golfstaaten behalten sich «Antwort» vor

01.00: Nach iranischen Vergeltungsschlägen gegen US-Militäreinrichtungen in der Golfregion haben die Staaten des Golf-Kooperationsrats Gegenmassnahmen angekündigt.

Die Aussenminister der sechs Mitgliedsländer erklärten nach einem Treffen am Sonntag, es habe «erhebliche Schäden» durch die iranischen Angriffe auf Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Saudi-Arabien, Oman, Katar und Kuwait gegeben.

Iran Strasse von Hormus
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben die Strasse von Hormus gesperrt (Archiv). - keystone

Zugleich betonten sie ihre Entschlossenheit, «alle notwendigen Massnahmen» zum Schutz ihrer Länder zu ergreifen – einschliesslich einer möglichen Reaktion auf die Angriffe.

Emirate: 500 Drohnen abgewehrt

00.45: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben nach eigenen Angaben zahlreiche aus dem Iran abgefeuerte Flugkörper abgewehrt. Wie das Verteidigungsministerium auf X mitteilte, wurden 152 ballistische Raketen und 506 Drohnen von der Luftabwehr abgefangen. Weitere 35 Drohnen seien abgestürzt, zudem seien 13 Raketen ins Wasser gefallen.

Israel meldet Angriff aus dem Libanon

00.33: Israel ist nach Angaben des Militärs aus dem nördlichen Nachbarland Libanon beschossen worden. Ein Geschoss sei von der Luftwaffe abgefangen worden, mehrere andere in offenem Gelände niedergegangen, teilte das Militär in der Nacht mit. Es habe weder Verletzte noch Schäden gegeben.

Zuvor hatten in mehreren Gebieten im Norden Israels Sirenen geheult. Von wem die Geschosse abgefeuert wurden, war zunächst nicht bekannt. Die libanesische Hisbollah-Miliz hatte dem Iran nach den amerikanisch-israelischen Angriffen zuvor ihre Unterstützung zugesichert.

Briten erlauben USA Nutzung von Militärbasen

22.55: Grossbritannien macht die Unterstützung konkret: Premierminister Keir Starmer hat angekündigt, dass London den USA die Nutzung von zwei britischen Militärbasen für Angriffe auf den Iran erlaubt. Zuvor hatten Deutschland, Grossbritannien und Frankreich in einer gemeinsamen Erklärung betont, entsprechende Militärschläge «ermöglichen» zu wollen.

Trump: «Legt eure Waffen nieder und erhaltet volle Immunität»

22.44: In der Videobotschaft auf Truth Social wendet sich Trump zum Schluss direkt an die iranischen Militärs. Er spricht von Immunität, für diejenigen, die ihre Waffen niederlegen.

«Ich appelliere erneut an die Revolutionsgarde, das iranische Militär und die Polizei: Legen Sie die Waffen nieder und erhalten Sie volle Straffreiheit, oder Sie werden mit Sicherheit sterben. Es wird der sichere Tod sein, und es wird kein schöner Tag werden.»

Donald Trump
Donald Trump meldet sich auf Truth Social zum Krieg im Iran. - Screenshot/X

Und weiter: «Ich rufe alle iranischen Patrioten, die sich nach Freiheit sehnen, dazu auf, diesen Moment zu ergreifen, mutig, kühn und heldenhaft zu sein und ihr Land zurückzuerobern.»

Amerika stünde an ihrer Seite, so Trump. «Ich habe euch ein Versprechen gegeben und dieses Versprechen gehalten. Der Rest liegt nun an euch, aber wir werden da sein, um zu helfen.»

Trump meldet drei tote US-Soldaten – «Amerika wird ihren Tod rächen»

22.30: In einem sechsminütigen Video auf Truth Social erklärt Donald Trump, die Mission im Iran werde so lange fortgesetzt, bis alle US-Ziele erreicht seien. Er berichtete, dass bereits «Hunderte» von Zielen im Iran getroffen worden seien und dass neun Schiffe zerstört wurden.

chamenei Iran
Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei wurde bei den US-israelischen-Angriffen auf Iran getötet. - keystone

Er bezeichnete Irans obersten Führer – der gestern bei Angriffen getötet wurde – als einen «elenden und niederträchtigen Mann», an dessen Händen das Blut von Amerikanern und vielen anderen unschuldigen Menschen klebe.

Der Präsident sagte, die USA trauerten um den Tod von drei Angehörigen der Streitkräfte, die «das höchste Opfer gebracht» hätten. «Leider wird es wahrscheinlich noch mehr geben», sagte er und fügte hinzu: «Amerika wird ihren Tod rächen.»

teheran
Eine Explosion ist in Teheran zu sehen. - keystone

Es ist das erste Mal, dass sich der Präsident – ​​der sich jetzt auf dem Rückflug von Florida nach Washington befindet – öffentlich geäussert hat, seit er gestern eine Ansprache an die Nation gehalten hat.

Weiterlesen

Ziele
6 Interaktionen
Teheran/New York/Berlin

MEHR IN NEWS

Kerzers-Tragödie
Michael Sarbach
Sarbach (Grüne)
Wohnen Zürich
1 Interaktionen
Absurde Mietpreise
Manuela Angst Zytglogge
1 Mio. Logiernächte

MEHR KRIEG

Iran-Krieg
Ende in Sicht?
Iran-Krieg
40 Interaktionen
Schlacht um Hormus
Schweizer Armee
218 Interaktionen
«Notwendigkeit»
Rebel Wilson
Los Angeles

MEHR AUS IRAN

US-Airforce
Iran-Krieg
6 Interaktionen
Teheran
Papst Leo
25 Interaktionen
Teheran
26 Interaktionen
Teheran