In der Ukraine im Bunker: So war es für Maja Riniker

Fabia Söllner
Fabia Söllner

Bern,

Maja Riniker musste in der Ukraine nachts in den Bunker – die Nationalratspräsidentin schildert eindrücklich ihrer Erlebnisse.

Nationalratspräsidentin Maja Riniker
Nationalratspräsidentin Maja Riniker traf in Winnyzja lokale Behörden – die Schweiz ist dort seit 20 Jahren aktiv. (Archivbild) - keystone

Nationalratspräsidentin Maja Riniker reiste im Juli 2025 mehrere Tage durch die Ukraine. Während ihres Aufenthalts wurde sie in der Nacht von einem Alarm überrascht und musste in einen Luftschutzbunker flüchten.

Riniker wurde um halb zwei Uhr nachts geweckt. Sie verbrachte rund zwei Stunden im Bunker, berichtet «Swissinfo».

Die Politikerin zeigte sich nach der Rückkehr tief beeindruckt von der Situation vor Ort. Sie betonte, wie sehr der Alltag in der Ukraine von Unsicherheit und Bedrohung geprägt ist, wie das «Zofinger Tagblatt» berichtet.

Nächtlicher Alarm und Eindrücke aus dem Bunker

Riniker war nicht allein unterwegs. Sie wurde von weiteren Mitgliedern des Nationalrates begleitet.

Maja Riniker
Maja Riniker will sich auf ihrem mehrtägigen Besuch vor allem über die Lage in der Ukraine nach über drei Jahren Krieg erkundigen. - keystone

Die Gruppe hielt sich in Kiew auf, als die Sirenen losgingen, berichtet das «SRF».

Die Schweizer Delegation musste sich an die Sicherheitsvorschriften halten. Das bedeutete, dass alle sofort in den nächstgelegenen Bunker gebracht wurden.

Schweizer Engagement und Gespräche in der Ukraine

Während ihrer Reise besuchte Riniker auch Schweizer Projekte in der Ostukraine. Sie informierte sich über Minenräumung und den Wiederaufbau, wie das «SRF» berichtet.

Denkst du, der Krieg in der Ukraine wird noch lange andauern?

In Kyjiw traf sie den ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefantschuk und Präsident Wolodymyr Selenski. Selenski dankte der Schweiz für ihre Unterstützung, berichtet das «SRF».

Angespannte Sicherheitslage in Kiew

Die Sicherheitslage in Kiew bleibt angespannt. Die Stadt wird immer wieder von Drohnen und Raketen angegriffen, wie Experten gegenüber dem «SRF» erläutern.

Riniker schilderte, dass die Menschen in der Ukraine gelernt haben, mit dieser Bedrohung zu leben. Dennoch bleibt die Belastung für die Bevölkerung gross, wie «swissinfo» berichtet.

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Kommentare

User #2666 (nicht angemeldet)

Hätte der Komiker vor 3 Jahren den Friedensvertrag mit Putin angenommen, hätten wir das alles nicht. Aber er wollte lieber auf Biden und Stramer hören. Aber der Krieg ist in der Ukraine, nicht GB oder USA. In der Ukraine sterben Soldaten, nicht bei dem super Empfehlern. Also 0% Verständnis für den Komiker. Er wollte diesen Krieg.

User #1102 (nicht angemeldet)

Hat sie das Geld persönlich überbracht.

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