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    Historisches Collier in Genf für 4,55 Millionen Euro versteigert

    Keystone-SDA
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    Genève,

    In Genf wurde ein Collier für 4,55 Millionen Euro versteigert worden. Das Schmuckstück ist mit 500 Diamanten besetzt.

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    Dieses Collier brachte in Genf mehrere Millionen ein. - getty

    Ein mit beinahe 500 hochkarätigen Diamanten besetztes Collier aus dem 18. Jahrhundert ist am Mittwoch in Genf für 4,55 Millionen Euro versteigert worden. Das Collier hat dem Leiter der Schmuckabteilung des Auktionshauses Sotheby, Andres White Correal, zufolge die Jahrhunderte wie durch ein «Wunder» unversehrt überstanden und war auf einen Wert zwischen 1,8 und 2,8 Millionen Dollar (rund 1,7 und 2,6 Millionen Euro) geschätzt worden.

    Das Collier war demnach aus einer asiatischen Privatsammlung aufgetaucht. Es werde nun zum ersten Mal seit 50 Jahren wieder der Öffentlichkeit präsentiert. Nach einer spannenden Auktion wechselte das Collier schliesslich für 3,55 Millionen Schweizer Franken (3,79 Millionen Euro) seinen Besitzer und erzielte nach Steuern und Provisionen somit einen Preis von 4,26 Millionen Schweizer Franken (4,55 Millionen Euro).

    Auch Marie-Antoinette hatte etwas mit dem Collier zu tun

    Die aus drei Diamantreihen gearbeitete Halskette wird an beiden Enden von beeindruckenden Pompons gesäumt. Die Machart hebe die Transparenz der Edelsteine hervor und verleihe diesem «seltenen und sehr wichtigen» Stück eine grosse Geschmeidigkeit, hiess es in einer Erklärung des Auktionshauses.

    Einige der Diamanten der aussergewöhnlichen Halskette sollen aus dem Schmuckstück stammen, das im Mittelpunkt der sogenannten Halsbandaffäre stand – ein Betrugsskandal, in den im 18. Jahrhundert auch Königin Marie-Antoinette verwickelt war.

    Das Collier sei innerhalb einer aristokratischen Familie vererbt worden, erklärte White Correal. Bekannt sind demnach zwei Anlässe, bei denen es in der Öffentlichkeit getragen wurde: die Krönung von König George VI. im Jahr 1937 und die Krönung von dessen Tochter, Königin Elizabeth II., im Jahr 1953.

    Kommentare

    HaHa

    Es mag ja sündhaft viel Wert haben, aber wirklich schön ist es meines Erachtens nicht. Na ja, das Protzen mit dem - teilweise kreditbasierten - Reichtum war zu dieser Zeit in Frankreich ja alltäglich . . .

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