Zuchtverein darf Milch von eingeölten Kühen nicht mehr verwenden

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Ein Kuhzuchtverein darf Milch von Tieren, deren Euter vor Viehschauen mit nicht zugelassenen Mitteln behandelt wurden, nicht als Lebensmittel verwenden.

Pralles Euter einer Milchkuh.
Viehschau-Milch darf nicht als Lebensmittel verwendet werden. - Pixabay

Ein Kuhzuchtverein darf die Milch von Tieren, deren Euter vor Viehschauen mit nicht zugelassenen Ölen oder Salben behandelt wurden, nicht als Lebensmittel verwenden. Das hat das Verwaltungsgericht des Kantons Bern entschieden.

Das Gericht wies eine Beschwerde des Vereins ab und bestätigte damit einen Entscheid der kantonalen Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion. Eine Gesundheitsgefährdung könne beim Konsum verunreinigter Milch nicht ausgeschlossen werden. Es sei deshalb von öffentlichem Interesse, dass solche Milch nicht als Lebensmittel verwendet werde.

Gesundheitsrisiko durch Mineralöl-Rückstände

Anlass war eine Viehschau im Emmental im Jahr 2021, wie aus dem Urteil hervorgeht. In Milchproben waren Mineralöl-Rückstände gefunden worden. Danach hatte das Veterinäramt den Verein angewiesen, diese Milch künftig nicht mehr als Lebensmittel zu verwenden.

Die Rückstände in der Milch waren laut Verwaltungsgericht eindeutig auf die eingeriebenen Produkte zurückzuführen.

Kommentare

User #4847 (nicht angemeldet)

Milch ist die Nahrung für Babykühe, nicht für Menschen! Vegan leben anstatt Tiere quälen! Punkt,

User #4059 (nicht angemeldet)

Bekommen die Bauern jetzt auch Wischtücher aus der EU, um den Abrieb zu testen und die Kuh notfalls zu schlachten? Hier wird's auch immer eigenartiger.

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