Grippe- und Coronazahlen in der Schweiz steigen an
Die Grippezahlen in der Schweiz steigen langsam an. Die Grippewelle hat jedoch laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) noch nicht begonnen.

Die Grippeaktivität befinde sich weiterhin auf tiefem Niveau, schreibt das BAG in einer am Mittwoch veröffentlichten Situationsbeurteilung.
In der vergangenen Woche wurden dem BAG 122 Grippefälle gemeldet. Das sind mehr als eineinhalb Mal so viele wie in der Vorwoche. Auch im Vergleich zum Vorjahr sind es mehr: In der gleichen Kalenderwoche 2025 wurden 93 Fälle registriert. Damals hatte die Grippewelle früh begonnen und wurde vom BAG als «ausgeprägt» eingestuft. Die Fallzahl lag damit rund 31 Prozent tiefer als in diesem Jahr.
Neben der Grippe nimmt zur Zeit auch die Zirkulation des Coronavirus zu. In der vergangenen Woche wurden dem BAG 260 Fälle gemeldet, gegenüber 214 in der Vorwoche. Auch die Daten des Abwassermonitorings zeigen laut dem BAG, dass sich Sars-Cov-2 in mehreren Regionen stärker verbreitet. Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Viruslast jedoch tiefer. In der gleichen Kalenderwoche des Vorjahres lag sie mit 518 Fällen fast doppelt so hoch.
Zurzeit wird laut BAG im Abwasser hauptsächlich die Variante XFG nachgewiesen. Gemäss Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es keine Hinweise darauf, dass sie schwerere Krankheitsverläufe verursacht als frühere Omikron-Varianten.










