Grippe

    Nationale Impfwochen im November gegen Grippe, Covid-19 und RSV

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ruft Risikogruppen angesichts des bevorstehenden Winterhalbjahres zur Impfung gegen Grippe, Covid-19 und RSV auf. Im November finden deshalb zwei nationale Impfwochen statt.

    Covid
    Der Bund empfiehlt die Impfung gegen Covid-19 nur noch für gefährdete Menschen. (Archivbild) - keystone

    Die Bevölkerung kann sich vom 2. bis 7. November sowie vom 23. bis 28. November 2026 in teilnehmenden Arztpraxen und Apotheken beraten und impfen lassen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte.

    Erkrankungen wie Influenza, das Respiratorische-Synzytial-Virus (RSV) und Covid-19 führen laut BAG jeden Winter in der Schweiz zu Tausenden Spitaleinweisungen. Zur Risikogruppe für schwere Verläufe gehörten vor allem ältere Menschen ab 65 Jahren, Schwangere sowie Personen mit Vorerkrankungen.

    Die beste Zeit, sich gegen Grippe zu impfen, ist, wie das BAG festhält, ab Mitte Oktober bis zum Beginn der Grippewelle. Die Grippewelle wird in der Schweiz in der Regel zwischen Mitte Dezember und Mitte März erwartet.

    Bei einem Teil der Grippeimpfstoffe werden in diesem Jahr in der Schweiz wie in ganz Europa zu Lieferverzögerungen erwartet. Trotz dieser Verzögerung sei gewährleistet, dass alle Personen, die sich impfen lassen wollen, dies vor dem Beginn der Grippewelle tun können.

    Während die Empfehlung für die Grippeimpfung unverändert geblieben ist, gibt es bei Covid-19 und RSV leichte Anpassungen. Für das Coronavirus (SARS-CoV-2) besteht neu für Schwangere ohne Grunderkrankung keine allgemeine Impfempfehlung mehr. Ein erhöhtes Risiko für Komplikationen bei einer erneuten Covid-19-Erkrankung haben Menschen ab 65 Jahren, Personen mit bestimmten Grunderkrankungen oder Trisomie 21 sowie Schwangere mit bestimmten Grunderkrankungen. Ihnen empfiehlt das BAG die Covid-19- Impfung.

    Im Winterhalbjahr ist eine Infektion mit RSV die häufigste Ursache für Hospitalisationen bei Neugeborenen und Säuglingen, wie das BAG festhält. Eltern können ihr Baby im ersten Winter vor RSV schützen, entweder durch eine Impfung in der Schwangerschaft oder durch eine Immunisierung nach der Geburt.

    Zudem verursache das Virus auch bei älteren Personen Atemwegserkrankungen, die zu schweren Verläufen mit Lungenentzündung führen können. Die Impfung werde weiterhin allen Personen ab 75 Jahren sowie Personen ab 65 Jahren mit bestimmten Grunderkrankungen empfohlen. Bei Personen mit schweren Grunderkrankungen und einem sehr hohen Risiko für einen schweren RSV-Verlauf gelte die Empfehlung neu bereits ab 18 Jahren.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #3476 (nicht angemeldet)

    Haut rein das Lebenselixier, der Pharma.

    User #1475 (nicht angemeldet)

    Ich liebe die Meinungsfreiheit. Ups; die gibt es ja gar nicht mehr!

    Weiterlesen

    Gülle
    56 Interaktionen
    Zürcher Bauer
    Thailand
    335 Interaktionen
    «Schlafe kaum»

    MEHR GRIPPE

    grippewelle
    5 Interaktionen
    «Super-Grippe»
    Grippeimpfung Österreich
    11 Interaktionen
    Millionenschaden!
    grippe
    8 Interaktionen
    Gesundheitslage
    Vogegrippe
    Studie zeigt

    MEHR AUS STADT BERN

    Schwanger
    Bundesgericht
    1 Interaktionen
    Bern
    SBB Zug Bahn Strecke
    Mitten im Pendlerverkehr
    unihockey
    Emmental