Greenpeace fordert Schutz der Meere und Vorreiterrolle der Schweiz

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    Zürich,

    Zum Weltmeertag am Montag fordert Greenpeace von der Uno, dass sie 30 Prozent der globalen Meeresfläche schützt.

    Greenpeace Meer
    Das Mittelmeer bei Beirut. - sda - KEYSTONE/EPA/NABIL MOUNZER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Greenpeace fordert die Schweiz auf, einen Greenpeace-Plan zu unterstützen.
    • Demnach sind bis 2030 mindestens 30 % der globalen Meeresfläche unter Schutz zu stellen.
    • Bisher werde nur wenig getan, um die Artenvernichtung in den Ozeanen aufzuhalten.

    Greenpeace fordert zum Weltmeerestag an diesem Montag, dass die Uno mindestens 30 Prozent der globalen Meeresfläche schützt. Von der Schweiz erwartet die Umweltorganisation eine Vorreiterrolle bei der Erarbeitung des ausgehandelten Uno-Hochseeschutzabkommens.

    Greenpeace fordert die Schweiz auf, den zusammen mit Wissenschaftlern anlässlich einer weltweiten Schiffsexpedition ausgearbeiteten Greenpeace-Plan zu unterstützen, wonach bis 2030 mindestens 30 Prozent der globalen Meeresfläche unter Schutz zu stellen sind. Das sei ehrgeizig, aber machbar – und nötig, schreibt die Organisation in einer Mitteilung.

    Keine Trennlinien zwischen Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen

    Bisher werde nur wenig getan, um die Artenvernichtung in den Ozeanen aufzuhalten. Die wirtschaftlichen Interessen der Rohstoffbranche und der Fischereiindustrie dürften nicht länger über die Gesundheit der Meere, und damit der Menschen, gestellt werden.

    Greenpeace Meer
    Die Flosse eine Buckelwals ragt aus dem Wasser. (Symbolbild) - Keystone

    Die Corona-Pandemie mache klar, wie verletzlich alle Menschen seien und wie verletzlich die Umwelt insgesamt. Zwischen der Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen sowie den Ökosystemen generell gebe es keine Trennlinien.

    Die Realität sei, dass die Menschen die Meere krank gemacht hätten. Überfischung, klimabedingte Versauerung, Strudel aus Plastikmüll, Rohstoffabbau und Unterwasserlärm vernichteten grossflächig Artenvielfalt und Lebensräume.

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