Grand Prix Kunst für Tilla Theus, Hilar Stadler und Fabrice Gygi
Der Künstler Fabrice Gygi, der Kurator und Museumsleiter Hilar Stadler und die Architektin Tilla Theus werden mit dem Schweizer Grand Prix / Prix Meret Oppenheim 2026 ausgezeichnet. Mit dem renommierten Preis ehrt der Bund die drei für ihr Lebenswerk.

Dies teilte das Bundesamt für Kultur (BAK) am Donnerstag mit. Der Genfer Fabrice Gygi ergründet mit seinen Skulpturen autoritäre Strukturen. So finden sich in seinem Werk immer wieder Elemente aus dem modernen Sicherheits- und Kontrollapparat, darunter Strassensperren, Planen oder Sandsäcke.
Der Kurator Hilar Stadler habe die Museumspraktik der Schweiz nachhaltig geprägt, schreibt das BAK. Seit 30 Jahren ist er Direktor des Museums im Bellpark in Kriens.
Die 82-jährige Tilla Theus ist die erste Architektin, welche allein mit dem Schweizer Grand Prix Kunst gewürdigt wird. Ihr berühmtestes Projekt ist das Zürcher Fünfsternehotel Widder.
Den Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim verleiht das BAK. Die Auszeichnung ist mit je 40'000 Franken dotiert und wird am 15. Juni in Basel verliehen.










