Stadt Bern vergibt etwas weniger Mietzinsrabatte als im Vorjahr
Die Stadt Bern hat vergangenes Jahr leicht weniger günstigen Wohnraum vermietet als noch 2024 – obwohl mehr Wohnungen dafür in Frage kamen. Per Ende Jahr wurden 728 von 1503 Wohnungen mit Mietzinsrabatt vermietet, die andere Hälfte zu normalen Konditionen.

Im Vorjahr wurden noch 735 von 1433 dafür taugliche Wohnungen effektiv als günstigen Wohnraum vermietet. Diesen leichten Rückgang führt die Stadt in erster Linie auf laufende Sanierungsarbeiten zurück, wie sie am Donnerstag in einer Mitteilung schrieb. 29 Wohnungen konnten in der Folge vorübergehend nicht vermietet werden.
Wer in der Stadt Bern Wohnungen im sogenannten Segment Günstiger Wohnraum mit Vermietungskriterien (GüWR) in Anspruch nimmt, erhält einen Mietzinsrabatt und wird jährlich durch die Stadt überprüft. Es gelten Belegungskriterien sowie Einkommens- und Vermögensgrenzen. Das maximale steuerbare Einkommen für Alleinstehende beispielsweise beträgt 26'400 Franken.
Im Rahmen der letztjährigen Prüfung zeigte sich laut der Mitteilung, dass 31 Mietparteien gegen die Kriterien verstiessen. Die betroffenen Mieterinnen und Mieter müssen Rabatte von insgesamt rund 52'000 Franken rückwirkend zurückbezahlen. Allerdings können sie in der Wohnung bleiben. Es seien keine «stossenden Situationen» festgestellt worden, schrieb die Stadt.






