Mehr als 22'000 Blitze wurden am Montag in der Schweiz registriert. Die Gewitter sorgten auch für Starkregen – und vor allem in der Stadt Luzern für Chaos.
Gewitter
In der Schweiz wurden am Montagnachmittag und -abend insgesamt mehr als 22'000 Blitze registriert. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Gewitter vom Montagnachmittag und -abend hatten es in sich.
  • Schweizweit wurden laut Meteorologen mehr als 22'000 Blitze registriert.
  • Der Starkregen setzte vor allem Luzern zu – Strassen und Keller standen unter Wasser.

Die Gewitter schlugen am Montagnachmittag und -abend so richtig ein. Mehr als 22'000 Blitze sind über der Schweiz niedergegangen - die meisten über Luzern.

Dort quollen Wasserleitungen über und setzten kurzzeitig Strassen in der Stadt unter Wasser. Innert 30 Minuten fielen 30 Millimeter Niederschlag. Dies meldete «SRF Meteo».

2952 Blitze zählte der Wetterdienst «Meteonews» allein im Kanton Luzern, in St. Gallen 2586 und im Kanton Bern 2225. Mehr oder weniger verschont vom Gewitter blieben Basel-Stadt mit 83 Blitzen und Genf mit gar nur zwei.

Teilweise schüttete es innerhalb von wenigen Minuten über 30 Liter Regen pro Quadratmeter herunter. Im Flachland wurden ausserdem Windböen von mehr als 80 Kilometern pro Stunde gemessen.

Freuen Sie sich auf den Sommer?

Auch der heute Dienstag bleibt feucht: In grossen Teilen der Schweiz wird kaum die Sonne zu sehen sein. In den Voralpen und Alpen muss immer wieder mit Regen gerechnet werden. Weniger Tropfen sollten im Mittelland fallen. Im Westen, Jura und der Nordwestschweiz bleibt es vielerorts trocken, mit 17 bis 20 Grad kühlt es aber deutlich ab.

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