Gewitter

    Heftige Gewitter sorgen in der Schweiz für Abkühlung

    Juli Rutsch
    Juli Rutsch

    Obwalden,

    Nach der Hitzewelle kündigen sich in der Schweiz verbreitet kräftige Gewitter an. Doch Anfang kommender Woche soll es wieder richtig heiss werden.

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    Von Juni bis August wurden lediglich rund 182'000 Blitze gezählt gegenüber 320'000 Blitzen im Jahr zuvor. - depositphotos

    Nach der Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 36 Grad am Mittwoch steigt das Risiko für kräftige Gewitter in der Schweiz. Am Donnerstag erwarten Wetterdienste wechselhaftes Wetter mit wiederholten Regengüssen und Gewittern, besonders im Westen und Süden.

    Aber auch Windböen sind zu erwarten, sagt Marco Stoll von Meteo Schweiz gegenüber dem «Tages-Anzeiger»: «Auf etwa 5500 Meter haben wir am Donnerstag für die Jahreszeit sehr kräftige Höhenwinde zwischen 80 und 90 km/h.»

    Gewitter
    Gewitter sorgen am Donnerstag für eine deutliche Abkühlung nach den Hitzetagen. (Symbolbild) - keystone

    Auch im weiteren Wochenverlauf bleibt die Gewittergefahr bestehen. Lokal sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich, was zu Aquaplaning führen kann.

    Gewitter sorgt für Warnstufe 3

    Der Bund hat für Teile der Schweiz bereits Warnstufe 3 wegen Unwettern ausgerufen. Besonders betroffen sind die Regionen Blenio, Leventina, Locarnese und das Urserntal.

    Nach den Gewittern stellt sich das Wetter am Freitag und Wochenende wieder ruhiger ein. Die Temperaturen steigen erneut, die Sonne scheint meistens.

    Freust du dich über die Abkühlung?

    In der kommenden Woche könnte eine mehrtägige Hitzewelle über die Schweiz rollen, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Diese Hitzephase wird wahrscheinlich bis über das Monatsende hinaus anhalten und sich erst Mitte nächster Woche auf moderate Temperaturen einpendeln.

    Schweiz liegt im «Sandwich» der Druckgebiete

    Die Schweiz liegt nach geografischen Gegebenheiten zwischen zwei sehr unterschiedlichen Druckgebilden. Dieser Umstand beeinflusst das Wetter massgeblich, berichtet der «Tages-Anzeiger».

    Je nachdem, ob sich das Tiefdruckgebiet aus dem Norden oder das Hochdruckgebiet vom Mittelmeer durchsetzt, verändert sich das Wetter. Bei Einfluss des Tiefs ziehen Schauer und Gewitter durch die Schweiz.

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    Anfang nächster Woche steht der Schweiz eine mehrtägige Hitzewelle bevor. - depositphotos

    Überwiegt das Hoch, wird es trockener und heisser.

    Langfristige Perspektive und Expertenmeinungen

    Laut Klimawissenschaftlern werden extreme Wetterlagen in der Schweiz häufiger, schreibt «swissinfo». Hitzewellen und Gewitter nehmen zu, was auch ökologische und gesundheitliche Folgen hat.

    Die Zunahme von Unwettern ist laut Experten eine direkte Folge des Klimawandels. Die Schweizer Landschaft verändert sich dadurch nachhaltig.

    Besonders in alpinen Regionen werden künftig mehr Felsstürze und Erdrutsche erwartet.

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    Kommentare

    User #1540 (nicht angemeldet)

    schönes Bild, aber ich vermute KI. Solche Blitzanordnungen sehen sehr unrealistisch aus.

    User #1045 (nicht angemeldet)

    Kühles Bier kühlt auch gut. LOL.

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