Gefälschte Briefmarken aus China: Jetzt müssen zwei Berner blechen

Redaktion
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Bern,

Zwei Männer aus dem Kanton Bern bestellen in China Schweizer Briefmarken zum Spottpreis. Diese stellen sich als gefälscht heraus. Nun müssen die Männer blechen.

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Zwei Berner bestellen online gefälschte Schweizer Briefmarken. Nun wurden sie verurteilt. (Symbolbild) - keystone

Zwei Männer aus dem Kanton Bern haben über die chinesische Plattform AliExpress gefälschte Schweizer Briefmarken bestellt. Sie wollten dabei erheblich Geld sparen.

Der erste Täter bestellte 410 gefälschte Briefmarken mit einem Nennwert von je 1,20 Franken. Statt der regulären 492 Franken zahlte er nur 82 Franken für die Sendung.

Der zweite Mann orderte 100 gefälschte Marken zum gleichen Nennwert. Für das Paket im Wert von 120 Franken bezahlte er lediglich 42 Franken.

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In beiden Fällen planten die Männer, die gefälschten Briefmarken in der Schweiz zu verwenden. Dies geht laut «20 Minuten» aus zwei Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft Bern hervor.

Demnach hätten die beiden Täter aufgrund der Umstände erkennen müssen, dass es sich um Fälschungen handelt.

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Die beiden Berner müssen wegen den Fake-Briefmarken Bussen und Gebühren zahlen. (Symbolbild) - keystone

In beiden Fällen beschlagnahmten die Behörden die gefälschten Briefmarken vollständig. Anschliessend wurden sämtliche Marken vernichtet.

Per Strafbefehl wurden die beiden Berner nun verurteilt.

Der erste Mann erhielt eine Busse von 750 Franken für seine Bestellung von 410 gefälschten Briefmarken. Zusätzlich muss er Gebühren von 300 Franken bezahlen.

Der zweite Täter wurde zu einer Busse von 250 Franken verurteilt und muss Gebühren von 150 Franken entrichten.

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