«Das Leben darf süss bleiben, obwohl die Welt bitter ist»
Ostern ist mehr als Schokolade und Brunch. Es ist das Fest der Hoffnung, das selbst in dunklen Zeiten Mut und Zuversicht schenkt.

Ostern ist mehr als Frühlingsschmuck, Familienbrunch und Schokolade in Hasenform. Ostern ist das Fest der Hoffnung wider alle Hoffnung.
Sein Kern ist nicht Idylle, sondern der Glaube daran, dass nach Leid, Angst und Tod nicht einfach Schluss sein muss. Dass das Leben stärker sein könnte, als wir in finsteren Zeiten glauben.
Gerade deshalb hat Ostern uns heute etwas zu sagen. Wir leben in einer Zeit, die von Krieg, Unsicherheit und schlechten Nachrichten geprägt ist.
Viele fühlen sich ohnmächtig, müde, innerlich auf Alarm. Und genau da beginnt die Ostergeschichte.
Nicht im Sonnenlicht, sondern in der Dunkelheit, der Trauer und der Ratlosigkeit. Aber mit einer wichtigen Botschaft: Verzweiflung darf niemals das letzte Wort haben.
Ostern verspricht zwar nicht, dass alle Konflikte verschwinden und alles rasch gut wird. Aber das Fest erinnert uns daran, dass Menschen selbst in schweren Zeiten weiterlieben, weiterhoffen, weiteraufstehen können.

Ostern ist das beharrliche Aufbegehren gegen Zynismus und Resignation. Hoffnung ist generell nichts für sorglose Zeiten.
Hoffnung zeigt ihren Wert erst dann, wenn sie etwas auszuhalten hat. Dazu passen somit auch Schoggihäsli, Eili und Osterfladen: Das Leben darf süss bleiben, obwohl die Welt bitter ist.
Wer ein Osternäschtli verschenkt, sagt nicht: «Alles halb so schlimm», sondern: «Ich will der Schwere nicht alles überlassen.» Ein bisschen Süsse gegen all die Härte. In diesem Sinne: ein frohes Osterfest!








