Eskalation in Nahost: TCS rechnet mit 1000 gestrandeten Schweizern
Laut dem TCS sitzen rund 1000 Schweizer im Ausland wegen der Eskalation im Nahen Osten fest. Vor allem Schliessungen von Lufträumen sind dafür verantwortlich.

Das Wichtigste in Kürze
- Der TCS schätzt, dass rund 1000 Schweizer festsitzen.
- Grund sind die gesperrten Lufträume wegen der Eskalation im Nahen Osten.
- Der TCS empfiehlt den Reisenden, Geduld zu bewahren.
Hochgerechnet fast 1000 Schweizer Reisende weltweit sitzen am Samstag aufgrund der militärischen Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran laut dem Touring Club Schweiz (TCS) fest. 400 TCS-Mitglieder seien in 15 verschiedenen Ländern gestrandet.
Seit dem Samstagmorgen seien mehr als 250 Anrufe eingegangen, teilte der TCS am Samstagabend mit. Auch habe man 150 neue Fälle eröffnet. Das vorliegende Lagebild ergebe sich aufgrund der Schliessung mehrerer Lufträume und den damit verbundenen erheblichen Einschränkungen des Flugverkehrs.

Die betroffenen Reisenden sitzen etwa in Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien, Sri Lanka, den Malediven, Italien, den Seychellen, Mauritius, Simbabwe, Thailand, Kambodscha, Singapur, Indonesien, den Philippinen und Australien fest. Dabei handle es sich hauptsächlich um Personen, deren Flüge gestrichen wurden und die vorübergehend im Ausland festsitzen, ohne die Möglichkeit, ihre Reise fortzusetzen.
Der TCS habe seine Teams verstärkt, «um dem hohen Anfrageaufkommen gerecht zu werden», hiess es weiter. Auch empfahl der TCS Reisenden, Geduld zu bewahren und sich strikt an die Empfehlungen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zu halten.












