Schweiz ist «zutiefst besorgt» über Angriffe im Iran
Das Schweizer Aussendepartement hat sich in einer Stellungnahme «zutiefst besorgt» gezeigt über die Angriffe der USA und Israels gegen den Iran. Es forderte die Parteien zur Einhaltung des Völkerrechts auf.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz zeigt sich nach dem Angriff auf den Iran «zutiefst besorgt».
- Die Schweizer Botschaft bleibe jedoch weiterhin einsatzfähig.
- Auch die Fluggesellschaft SWISS reagiert entsprechend und streicht gewisse Flüge.
Die Schweiz verlange die uneingeschränkte Einhaltung des Völkerrechts, «einschliesslich der Charta der Vereinten Nationen und des humanitären Völkerrechts». Das heisst es in einem Statement des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) vom Samstagvormittag auf der Plattform X.
«Wir rufen alle Parteien zu grösstmöglicher Zurückhaltung auf und fordern den Schutz der Zivilbevölkerung sowie der zivilen Infrastruktur.»
#Iran | Die #Schweiz ist zutiefst besorgt über die heutigen Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran.
— EDA - DFAE (@EDA_DFAE) February 28, 2026
Die🇨🇭fordert die uneingeschränkte Einhaltung des Völkerrechts, einschliesslich der Charta der Vereinten Nationen und des humanitären Völkerrechts. Wir rufen…
Das Aussendepartement betonte nochmals, dass die Schweizer Botschaft einsatzfähig bleibe. «Unsere Guten Dienste stehen den beteiligten Parteien weiterhin zur Verfügung», heisst es in der Mitteilung. Die Schweiz vertritt seit 1980 im Rahmen eines Schutzmachtmandats die Interessen der USA im Iran.
SWISS streicht Flüge
Auch die Fluggesellschaft SWISS hat entsprechende Massnahmen getroffen. «Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten setzt SWISS ihre Flüge nach und von Tel Aviv bis einschliesslich 7. März aus», heisst es in einer Mitteilung.
Insgesamt seien 14 Flüge in beide Richtungen betroffen. Infolge der aktuellen Situation seien zahlreiche Lufträume geschlossen. Deshalb «annullieren wir zudem die für heute und morgen geplanten Flüge von Zürich nach Dubai».
Der Fluggesellschaft sei bewusst, dass die kurzfristigen Anpassungen mit Umplanungen und Unsicherheit verbunden seien. Aber: «Für SWISS steht die Sicherheit ihrer Besatzungen und Passagiere jederzeit an erster Stelle.»







