DJ Ötzi tritt als Headliner der Schlagerparade in Chur GR auf
Am letzten September-Wochenende pilgern für die Schlagerparade jeweils Tausende Menschen nach Chur GR. Nun ist das Line-up für die diesjährige Veranstaltung bekannt. Angeführt wird dieses vom österreichischen Partyschlagersänger DJ Ötzi.

Die Schlagerparade findet dieses Jahr am 25. und 26. September statt. Am Freitag treten zum Auftakt des Anlasses unter dem Motto «Hütten Schlager» DJ Ötzi sowie Seerugge Feger und Chuelee auf. Der Event geht auf dem Stadthallenareal in Chur über die Bühne. Wie der Mediensprecher des Events, Marc Raguth Tscharner, am Freitag gegenüber Keystone-SDA erklärte, findet das Fest voraussichtlich auf dem grossen Parkplatz vor der alten Stadthalle statt. Eine Austragung in der alten Stadthalle ist in diesem Jahr unwahrscheinlich, «aber noch nicht ganz vom Tisch».
Der Grund für die Unklarheit: Eigentlich wäre die alte Stadthalle im Sommer abgerissen worden. Dies, um Platz für den Neubau der Brambrüeschbahn zu machen. Die Talstation der Bahn war auf dem Areal der heutigen Stadthalle geplant gewesen. Doch weil die Churer Stimmbevölkerung die notwendigen Gelder dafür in einer Volksabstimmung im März abgelehnt hat, eilt der Abriss nun nicht mehr.
Am Samstag folgt dann der Umzug der sogenannten Hossamobile durch die Stadt. Im vergangenen Jahr zog der Umzug gemäss einer Mitteilung der Stadt Chur rund 20'000 Personen an. Die Feier endet erneut mit Konzerten von Künstlern wie «Papi’s Pumpels», «Bünzlikrachers» und die «Wolfgang Petry Double Show» auf dem Stadthallenareal.
Auch bezüglich Zukunft ist beim traditionsreichen jährlichen Event noch vieles offen – diese hängt gemäss Raguth Tscharner von politischen Entscheiden rund um die Zukunft des Stadthallenareals ab.
Im Frühherbst wird in Chur die neue Messe- und Eventhalle am neuen Standort im Westen Churs den Betrieb aufnehmen. Da diese aber von der aktuellen Umzugsroute einen längeren Fussmarsch entfernt ist, ist diese neue Halle «für eine Schlagerparade etwas ungünstig gelegen» wie Raguth Tscharner festhielt. Auch diese Option werde aber für künftige Ausgaben noch abgewägt.










