Das WEF geht zu Ende

Keystone-SDA
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Prättigau,

Noch nie so viele VIPs wie 2026: Am Freitagmittag geht das diesjährige WEF in Davos zu Ende.

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Am Freitagmittag geht das diesjährige WEF in Davos zu Ende. - keystone

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) geht am Freitag zu Ende. Am Mittag beendet CEO Borge Brende das Wirtschaftstreffen offiziell und auch die Sicherheitskräfte wollen Bilanz ziehen. Es war ein WEF in einer neuen Ära.

Es sei eine total andere Welt gewesen, sagte der Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis bereits am Donnerstag vor den Medien in Davos. Er habe bei seinen Treffen am WEF eine neue Leseart der Weltordnung festgestellt.

Teil dieser neuen Ära dürfte auch der sogenannte Friedensrat von US-Präsident Donald Trump sein, dem die Schweiz nach wie vor zögerlich gegenübersteht. Sie nahm am Donnerstag auch nicht an der entsprechenden Veranstaltung teil.

15 Minuten für Schlussbilanz

Für Freitag sind keine grossen Programmpunkte mehr zu erwarten. Gerade 15 Minuten sind für die Zusammenfassung der wichtigsten Punkte des diesjährigen WEF vorgesehen. Der CEO Borge Brende will das Jahrestreffen damit um 12 Uhr beenden.

Danach folgen die Schlussbilanzen der Sicherheitskräfte. Trumps Teilnahme sorgte für eine rekordhohe Zahl an VIP's mit Schutzverpflichtungen. Die Polizistinnen und Polizisten, die aus der ganzen Schweiz nach Davos reisten, mussten 123 Personen schützen. Insgesamt 400 Gäste, darunter 64 Staats- und Regierungschefs, genossen völkerrechtlichen Schutz.

Erhöht war zudem die Terrorgefahr. «Wir leben in stürmischen Zeiten», sagte der Sicherheitschef Walter Schlegel zu Beginn des WEF. Die Terrorgefahr sei wegen der geopolitischen Lage erhöht, ebenso die Risiken durch Cyberangriffe und Spionage. Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten verschärften auch das Sicherheitsumfeld der Schweiz.

Am Freitagnachmittag ziehen Polizei und Armee traditionell Bilanz. Die Armee unterstützte die Polizei mit rund 5000 Angehörigen im ganzen Land. Unter anderem bei der Sicherung des Flugraumes. Einen solchen Stützpunkt besuchte auch Verteidigungsminister Martin Pfister und zeigte sich beeindruckt. Insbesondere bei der Sicherung des Luftraums sei die internationale Zusammenarbeit von Bedeutung. Die Schweiz behalte aber stets die Verantwortung, sagte Pfister in Davos.

Zwei Feuerwehreinsätze und Proteste

Zwei kleinere Zwischenfälle hatte die Feuerwehr zu bewältigen. Neben einem Davoser Hotel brannte eine kleine Fonduehütte. Wegen der Rauchentwicklung evakuierten die Einsatzkräfte das Hotel. Und im Kongresszentrum wurde ein Brandalarm ausgelöst, jedoch kein Feuer entdeckt.

Überraschend klein blieben die Proteste in Davos. Die bewilligte Protestwanderung und die Demonstration der Juso waren etwas grösser als in den anderen Jahren – verliefen aber friedlich. Auch eine illegale Projektion eines satirischen Bildes von Trump auf eine Skipiste von der Organisation Campax verlief ruhig. Ebenso eine Lichtinstallation auf einem Berg.

Ausgeartet war hingegen eine Anti-WEF-Demo in Zürich. Dort hinterliessen tausende Demonstrierende am Montagabend entlang der Umzugsroute Sprayereien und warfen Farbbeutelwürfen gegen Fassaden. An der Ecke Bahnhofstrasse/Uraniastrasse schlugen sie Schaufensterscheiben ein. Es gab auch Verletzte. Eine unbewilligte Demo in Bern verlief am Samstag jedoch ruhig.

Kommentare

User #5708 (nicht angemeldet)

15 Minuten für Schlussbilanz!? Anstieg der Buchungen im horizontalen Gewerbe um 4000 Prozent. Gelungener Schaulauf der Superreichen in Form einer umweltfreundlichen An- und Heimreise. (Greta?) Schweiz - neutrale Plattform & Heimat für "Zahlreiche", sowie andere dubiose Firmenaktivitäten! Katy Perry & David Beckham - war das NAVI defekt? Ansturm auf Henry Jullien, Traditionshersteller u.a. für das Modell: Pacific S 01 Double Or Palladium - Macron im Außendienst? Great Job! Scott Bessent beklagt sich über die Davoser Küche, seine Mami wird ihm das nächste Mal wohl ein Lunchpaket mitgeben. Und… das Ergebnis dieser unrühmlichen, ach so beliebten Veranstaltung? „Merci“ für die Plattform.

User #4705 (nicht angemeldet)

Haben sie genug von unserem Geld verbraten? Für die Rentner haben sie ja nichts!

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